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Einblicke in meine Arbeitsweisen ...  

Um Ihnen vor Augen zu malen, wie meine Arbeit als Redenschreiberin gestaltet ist, haben Sie nachfolgend die Möglichkeit, meine Vorgehensweise zu inspizieren ... Vorgeführt werden drei Beispiele, die aufzeigen, mit welcher Systematik und welchem analytischen Aufkommen meine Arbeit vonstatten geht:

 

- Arbeitsprobe #1: Grundlegende Überarbeitung einer Antrittsrede zum Schulleiter

- Arbeitsprobe #2: Umfangreiche Textoptimierung einer Website

- Arbeitsprobe #3: Steuerberaterkanzlei - Aufbereitung einer Broschüre

(- weitere Arbeitsproben werden auf Anfrage verschickt -)

 

Falls Sie mein umfangreiches aktuelles Projekt interessiert, besuchen Sie doch auch meine neue Website www.strafanzeige-gegen-den-deutschen-staat.de!

 


 

 

#1:

Grundlegende Überarbeitung einer Antrittsrede zum Schulleiter

 

Überarbeitung der Schulleiter-Antrittsrede, Gottfried Mustermann

 

Auf den folgenden Seiten wurde der Entwurf der Antrittsrede zum Anlass der Ernennung Gottfried Mustermanns zum Schulleiter der Berufsfachschule für Glas und Schmuck systematisch analysiert, im jeweiligen Winkel von Redner und Publikum inspiziert und ausgewertet – und, wo angebracht, redigiert. Direkte Gegenüberstellungen ermöglichen, im Einzelfall, den Textvergleich vom Entwurf zur überarbeiteten Rede. In anschließenden Erklärungen und Anmerkungen werden Einblicke über Art, Weise und Notwendigkeit vorgenommener Änderungen detailgetreu erläutert.

 

Seite 1, Absatz 1, Satz 1

 

Sehr verehrte Damen und Herren,

liebe Gäste,

liebe Koleginnen und Kollegen,

 

zuerst möchte ich mich bei Dir – lieber Klaus – dafür bedanken, dass Du [...]

 

Es ist ehrenwert sowie empfehlenswert, eine Dankeshymne gegenüber dem ehemaligen Schulleiter und dessen „Verdienste“ vorneweg anzustimmen, allerdings sollte diese erst im Zuge einer kurzen Einführung, eines Vorspannes erfolgen, der die eigene Person betrifft; das könnte in etwa wie folgt geschehen:

 

Sehr verehrte Damen und Herren,

liebe Gäste,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Ich bin tief bewegt über die Tatsache, hier und heute vor Ihnen stehen zu dürfen. Seit ich letztes Jahr von der Möglichkeit erfuhr, hier Schulleiter zu werden, ist schon eine geraume Zeit vergangen und, wie Sie sich vielleicht denken können, auch nicht wenig Wasser zu Tal geflossen. – Von Anfang an war ich sehr vereinnahmt vom Gedanken, um nicht zu sagen „Feuer und Flamme“, dieser für mich neuen und sehr reizvollen Herausforderung als Schulleiter der Berufsfachschule Neustadt entgegenzutreten. Dass die Dinge heute sind wie sie sind, verdanke ich nicht zuletzt Herrn H., dem ich nun, an dieser Stelle, meine tiefe Anerkennung aussprechen will. – Lieber Klaus [...]

 

Erklärung:

„Tief bewegt“ alleine stehen zu lassen, würde zu sehr an pure Sentimentalität erinnern – „tief bewegt sein über [eine] Tatsache ...“, bringt sogleich etwas Sachbezogenheit in den Raum, was sich in der Kombination mit dem Nachfolgesatz recht gut als Redeeinleitung eignet.  

Den Beginn der Rede habe ich untergründig mit einem hohen Maß an Spannung versehen, was die Zuhörerschaft zu einem indirekten Dialog auffordert oder mitnimmt. Ziel ist dabei, dass sich das Publikum – trotz baldigen Programmendes und bereits vorangeschrittenen Abends – tunlichst nicht „gelangweilt“ in die Reihen zurücklehnt, sondern aufschaut, sich Fragen stellt, um gespannt den Fortlauf der Rede zu vernehmen.

Die jeweilige Wiederholung von „hier“ und „heute“ verdeutlicht und verfestigt das Ereignis des Tages.  Die „geraume Zeit“ steht indes für das Warten und das „Wasser“ (mit direkter Vereinnahmung des Publikums), das seither „zu Tal geflossen [ist]“, für die letztgültige Entscheidungsfindung, Sie zum Schulleiter zu ernennen.

Als tragendes Element habe ich die wichtigen Ausführungen auf Seite 4 (Absatz 2, Satz 2 der Entwurffassung) herangezogen, die Ihre Prädestination, Ihre Eignung, Ihren Wunsch und Ihren Willen bezeugen, sich schon „von Anfang an“ das Ziel gesetzt zu haben, mit Vorliebe Schulleiter in Neustadt zu werden.

Nachdem Sie sich und Ihre Ambitionen also ansatzweise vorgestellt haben, kann jetzt die Aufmerksamkeit auf „Herrn H.“ übergehen, der (um die Zuhörerschaft verhalten zu berücksichtigen) zunächst förmlich zu benennen war; es folgt die ganz persönliche Ansprache, die nun mit „Lieber Klaus ...“ fortfahren und beginnen kann.

 

 

 

[...]

Lieber Klaus – es ist mir eine besondere Ehre, heute in deine Nachfolge zu treten. Du hast dich als Schulleiter in jeder Weise verdient gemacht – und das wurde mir bereits in den ersten Wochen meines Wirkens hier vermittelt.

Mir war es damals ein besonderes Anliegen, dieses idyllisch gelegene und auch architektonisch sehr interessante Schulgebäude im Ganzen kennen zu lernen. Und dabei konnte ich zunehmend feststellen, dass hier pädagogisch, konzeptionell und gestalterisch mit hohen Standards gearbeitet wird.

[...]

 

Anmerkung:

In Anlehnung an die offensichtlich emotional-ergreifende Losung des Herrn H. *1, sein Amt als Schulleiter aufzugeben oder abzutreten, mutet es beinah zynisch an, sich mehr oder weniger im Gegenzug dafür zu bedanken, dass „der Weg (nun) frei gemacht“ worden sei. Das vorliegende, eigentlich schöne Sinnbild hat ja unmittelbar mit dem Hintergrund zu tun, dass etwaige „Hindernisse (zunächst einmal) beiseite geschafft“ worden sind, woraufhin der Weg schließlich „frei(-gemacht)“ erscheint – das eine bedingt also erst das andere. Hätte Herr H. sich für Sie eingesetzt, und somit aktiv daran teilgehabt, irgendwelche (etwaigen) anderen „Hindernisse zu beseitigen“, dann hätte die Metapher (= Sinnbild) durchaus ihre treffende Berechtigung. Insofern es sich mit Herrn H. aber eher passiv verhält, da es ihn selbst betrifft, führt das unweigerlich zur Schlussfolgerung, er sei am Ende selbst das bezeichnende „Hindernis“ – wovon natürlich in keiner Weise die Rede sein kann.

 

Mit dem Verweis „es ist mir eine besondere Ehre ...“, darf sich der ehemalige Schulleiter – auch fernerhin rückblickend - in seiner langjährigen Funktion und Anstellung bestätigt und gewürdigt sehen.

 

Es zeigt sich seinesgleichen heikel*1, die „nach wie vor [ungebremste] Verbundenheit und Identifikation“, die Art und Weise, wie der ehemalige Schulleiter über die „einzigartige Einrichtung“ spricht, wortwörtlich oder signifikant-betont in den Raum zu stellen, weil hier zuvorderst ein Wehgefühl impliziert oder angerührt würde, was im Rahmen der Antrittsrede weniger gutzuheißen wäre. Hätte Herr H. bezüglich seiner Amtsübergabe ein irgendwie geartetes Einvernehmen oder Wohlwollen zur Amtsaufgabe geäußert – z. B. jetzt könne er endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen - käme die Aufführung seiner emotionalen Anwandlungen unter Umständen in Betracht.

Aufgrund der gegebenen Konstellation wäre jedoch anzuraten, den ersten Absatz etwas außen vor zu lassen, im weiteren Verlauf ganz einfach noch den Tag der offenen Türen („dank Herrn H.“) in seiner gelungenen Ausführung aufzugreifen und mit der ehrlichgemeinten Einladung bzw. Aussage, der ehemalige Schulleiter sei jederzeit willkommen, dankesergriffen zu schließen ...

 

*1 Nachtrag: Aufgrund Ihrer ausführlichen Schilderungen mitsamt Zeitungsmaterial vom 03.07.2016 zeigt sich nun Herrn H.’s Person und Situation in einem völlig anderen Licht. Trotz seiner beschriebenen emotionalen Ergriffenheit, bedauert er seine Amtsaufgabe grundsätzlich nicht, weil er sie ja mehr oder weniger selbst herbeigeführt hat: Herr H. hat sich, wie es im AZ-Artikel einzusehen ist, aus eigenen Stücken hierzu entschlossen, nicht zuletzt wegen des, aus familiärer Sicht, günstigeren Standortes seines neuen Arbeitsplatzes ...

Diesbezüglich ließen sich nun Ihre Worte, dass sich der ehemalige Schulleiter nach wie vor mit der Berufsfachschule für Glas und Schmuck identifiziert, ganz anders „ins Schema fügen“ und wären auch dem Publikum gegenüber anders zu deuten. – Unter Berücksichtigung der Sachlage – um es ganz förmlich zu benennen – dass schon die Zeitung in diversen Anflügen Auskunft darüber erteilte, „[Herr H. sei] gern in Neugablonz gewesen und hänge nach wie vor an der Schule“ (A.Z. vom 03.07.16), halte ich dennoch dafür, die neuerliche Benennung dieser Fakten nicht noch einmal zu betreiben oder in die Wege zu leiten.Werter Herr Mustermann, außerdem wäre allenthalben zu berücksichtigen, dass Herr H. – würde er insgeheim seiner Anstellung als Schulleiter nachtrauern oder die Aufgabe derselben mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen (wollen) – er ja letztgültig nicht die nötigen und entscheidenden Hebel in Bewegung gesetzt hätte, um Neustadt – wie es heute der Fall ist – zu verlassen.

(Ich hoffe, Sie können meinem Ansinnen soweit beipflichten, insbesondere den „gewichtigeren“ Entschluss betreffend, den Themenschwerpunkt in Sachen „offizielle Verabschiedung des Herrn H.“ mehr auf die Anerkennung seiner Person als auf die hintergründig gefühlsbezogenen Details zu richten.)

 

Der Fortlauf der Rede konnte - dieser Vorgabe gemäß - wie folgt hervorgehoben und ausstaffiert werden:

 

 

 

[...]

Gerade in der Vorbereitungsphase zum „Tag der offenen Türen“, hast du den Eindruck, den ich gewonnen habe, nochmals und maßgeblich bestätigt. Dein Einsatz, deine aktive Teilhabe, lieber Klaus, sprechen für das einzigartige Niveau dieser Schule.

Und ich glaube auch im Namen des gesamten Kollegiums zu sprechen, wenn ich sage – deine erbrachten Leistungen, deine Arbeit für die Berufsfachschule, lieber Klaus, bleiben uns allseits in Erinnerung! Auch in Zukunft sollst du wissen: Du bist uns stets willkommen! Danke.

[...]

 

Detail-Bemerkung:

Der vorstehende Inhalt verstärkt sich hier in seiner Dynamik, weil es dem Höhepunkt – Herr H. wird verabschiedet – entgegengeht. Statt aber nun den ehemaligen Schulleiter – der abtritt – und dem Kollegium, das dem Schulwesen weiterhin zu Diensten steht, auf gleicher Weise „Dank zu erstatten“, konnte ich Lehrerinnen und Lehrer in die Danksagung implementieren, also eingliedern. Darauf lässt sich dann die anschließende, gemeinsame

Ovation („auf Herrn Klaus H. und seine Verdienste ...“) besser aufbauen, die langsam aber sachte zu ihrem Ausklang kommt.

 

Der Übergang ist sehr gut gelungen, insoweit sich der Inhalt freundlich, bescheiden und „gediegen“, wenn man so will, äußert:

 

Seite 2, Absatz 1

 

[...] 

Diese geleistete Vorarbeit hat mir den Start hier wesentlich erleichtert und trotzdem konnte ich mich nur teilweise in Ruhe einarbeiten, weil die hier anfallenden täglichen Aufgaben für mich doch völlig neu und anders sind. 

[...]

 

Der witzige Aspekt kann ein bisschen unterstrichen werden, setzen wir vorne an „Ich muss es zugeben, ...“. Ebenso können wir die Aussage insgesamt noch etwas auflockern, indem wir folgendermaßen für sprachbezogene Kontraste sorgen:

 

 

 

[...]

Ich muss es zugeben - diese ganze „Vorarbeit“, wie ich sie nennen möchte, stellt sich mir als hervorragendes Fundament dar, auf dem sich sehr gut aufbauen lässt. Und das hat mir den Start hier auch wesentlich erleichtert, obwohl ich den täglich anfallenden Aufgaben bisher noch nicht vollends Rechnung tragen konnte. Und wo wir schon beim Thema wären – allein die Lehrerbedarfsberechnung war mit doppelt so viel Zeit verbunden, wie ich sie hierfür in Memmingen benötigt hatte – und das bei weniger als der Hälfte des Personals! Aber das ist natürlich auch kein Wunder bei den vielen, individuellen Arbeitsvertragsverhältnissen und Spezifikationen, die teilweise doch recht neu und anders sind!

[...]

 

Erklärung:

Das Wort „Fundament“ hat etwas ausgesprochen Bildhaftes; einerseits verknüpft es im Text das Vorrangegangene mit dem Folgenden (das Fundament, das bereits erbaut wurde), andererseits weist das Wort aber auch auf eine ganz andere Richtung oder Perspektive hin: Sie sind der neue Schulleiter – Sie sind sozusagen der (neue) Hausherr, dem die weitere Aufsicht über die „Baumaßnahmen“, das Architekturvorkommen und andere Gestaltungsweisen obliegt.

Anstelle von „[ich] konnte mich nur teilweise in Ruhe einarbeiten ...“, habe ich die Wendung „[ich konnte ...] nicht vollends Rechnung tragen“ vorgezogen, weil „Rechnung“ gleich sympathisch zur „Bedarfsrechnung“ überleitet.

 

Es darf im Ganzen natürlich nicht der Eindruck entstehen, dass Sie Ihren Verpflichtungen irgendwie nicht gewachsen wären, weshalb sich schließlich zum Stichwort „neu und anders“ sehr gut ein kurzer Rückblick auf Ihre bisherige Laufbahn ins Bild fügt – so habe ich kurzerhand den Abschnitt auf Seite 4 (Absatz 2) eingeschoben. Besonders gut gefällt mir hier das Zitat am Ende des Absatzes, das in humorvoll-nachdenklicher Weise wortwörtlich „Brücken schlägt“, und zwar

von eben dem „Eingeständnis“, „den täglich anfallenden Aufgaben ... noch nicht vollends Rechnung“ getragen zu haben,

- zu jener Erkenntnis, dass es „besser ist, ein Ziel [einmal] nicht zu erreichen“ als „gar keine [Ziele]“ zu haben.

 

Inhaltlich musste ich einen kleinen Umbau vornehmen, da die zu anfangs schon herangezogenen, „tragenden Satzelemente“ nun wegfallen:

 

 

Ursprünglicher Redeentwurf

Überarbeitete Rede

Seite 4, Absatz 2 

[...]

Nach 14 Jahren Memmingen in unterschiedlichen Funktionen stellt für mich der Aufgaben- und Schulortwechsel eine reizvolle, neue Herausforderung dar. Als ich von der Möglichkeit erfuhr, habe ich mir sofort das Ziel gesetzt, hier Schulleiter zu werden. Klare Zielvorgaben aus innerem Antrieb sind mir sehr wichtig, weil diese ungemein stark mobilisieren können und damit ungeahnte Kräfte freigesetzt werden. Dabei habe ich es immer so gesehen wie Viktor Frankl von dem auch nachfolgendes Zitat stammt: „Ein Ziel nicht zu erreichen, ist nicht schlimm, keine Ziele zu haben, ist viel schlimmer.“

 

Erwarten Sie bitte von mir aber heute nicht, dass ich große Ziele für meine zukünftige Amtszeit ankündige. Erst nach einer gewissen Zeit der Bestandsaufnahme und Einarbeitung werde ich in der Lage sein, Vorschläge und Ideen für Umgestaltungen oder Neugestaltungen des Schullebens an die Lehrerkonferenz heranzutragen und schrittweise diese – im Einklang mit dem Kollegium – zu verwirklichen versuche.

[...]

 

[...]

Ganz entscheidend für den Erfolg einer Sache – das durfte ich in meiner Laufbahn feststellen – sind klare Zielvorgaben. Ein Ziel vor Augen zu haben, mobilisiert und setzt bisweilen ungeahnte Kräfte frei.

Nach 14 Jahren in Memmingen (mit unterschiedlichen Funktionen betraut) – freue ich mich auf die vielen Herausforderungen, Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten, die mein neues Amt mit sich bringt!

 

Trotzdem möchte ich Sie vorab bitten, liebe Gäste, heute nicht sogleich zu erwarten, dass ich großartige Pläne für meine zukünftige Amtszeit zu verkünden hätte.

Erst nach einer gewissen Zeit der „Bestandsaufnahme“ und Einarbeitung werde ich mich daran machen können, Vorschläge und Konzepte, Ideen oder Änderungen im Einklang mit dem Kollegium schrittweise zu erarbeiten, um sie schließlich zum Wohle aller umzusetzen.

 

Was nun speziell meine Erwartungen betrifft, kann ich sagen, dass ich die Dinge ähnlich wie Viktor Frankl sehe, von dem auch nachfolgendes Zitat stammt:

 

„Ein Ziel nicht zu erreichen, ist nicht schlimm, keine Ziele zu haben, ist viel schlimmer.“

[...]

 

 

Erklärung:

Markant und selbstbewusst bekommt das Publikum hier Eindrücke über Ihre Wesensart, Ihre Anschauung und ansatzweise über Ihre Ideologie vermittelt.

„Ganz entscheidend“ an den Anfang zu setzen, verstärkt dabei enorm den Gehalt der Sache; nebenan wird ein persönlicher „Erfahrungswert“ proklamiert, der seinesgleichen zur Schärfung der Aussage beiträgt. 

Das „Ziel“ habe ich wortwörtlich noch mal benannt sowie bildhaft untermalt („das Ziel vor Augen [haben]“), was der Gedankenfolge zu mehr Transparenz verhilft.

 

„... mit unterschiedlichen Funktionen betraut“, steht bewusst in Klammern, um den Inhalt kategorisch als „Anmerkung“ oder „Nebensächliches“ herauszustellen. Denn Sie müssen Ihre Qualifikation, wenn dieselbe grundsätzlich fürs Lehramt auch verpflichtend ist, schließlich nicht rechtfertigen oder unter Beweis stellen - die Klammer sorgt also in diesem Sinne bereits optisch dafür, den „Funktionen“ nicht allzu viel Aufmerksamkeit beizumessen, was sich in der Redeführung effektvoll auf die Betonung niederschlägt.

Der Inhalt selbst führt trotz „Umbaumaßnahmen“ zum gleichen Ziel: Sie freuen sich „nach 14 Jahren in Memmingen“, nun Ihr Amt als Schulleiter der Berufsfachschule für Glas und Schmuck antreten zu dürfen. Auf „Herausforderungen“ wollte ich nicht verzichten, habe sie also trotz „Wortwiederholung“ beibehalten; durch die Aufzählung selbst konnte ich einerseits auf die Neu- und Umgestaltungen („Gestaltungsmöglichkeiten“) zurückgreifen, andererseits wird hierdurch auch das breite Spektrum Ihrer zu erfüllenden Aufgaben nicht zu knapp bewertet.

 

Der Absatz oder die direkte Ansprache ans Publikum, vorerst bitte nicht zu erwarten, dass „große Ziele“ verkündet würden, ließ sich gut und gerne vorgezogen einflechten, weil die „Ziele“ zunächst einmal zu den „Gestaltungsmöglichkeiten“ passen und dann wiederum schön zum Schlussmanifest, dem Zitat, überlaufen.

Es zeigte sich hier jedoch empfehlenswert, die „großen Ziele“ in „großartige Pläne“ umzubenennen, um die „Ziele“ betreffs der Schule nicht unwillkürlich den genannten „Zielen“ von Herrn F. gleichzustellen – Ziele, die ja – trotz allen Optimismus’ – gar nicht erst erreicht würden. 

 

Um die schlussendliche Aussage über das „Erreichen oder Nichterreichen von Zielen“ klar von Ihrer Person und Ihrem Handlungsaufkommen zu differenzieren, musste so etwas wie ein „Perspektivwechsel“ her: Ihre Ansichten sind nun zu Ihren „speziellen Erwartungen“ geworden. Das Zitat ist also (für jedermann ersichtlich) kein „Freifahrtsschein“, Ihre Person betreffend, irgendwie „müßiggängig“ zu sein – sondern vielmehr – und das nun deutlich – ein Prädikat Ihrer ausgewogenen Sichtweise, Schülern, Lehrern und vor allen Dingen dem einzelnen „Menschen“ gegenüber.

 

 

 

[...]

Gerade in diesem Zusammenhang, liebe Kolleginnen und Kollegen, erinnere ich mich gerne an die erste, 2 1/2-stündige Konferenz, die einstweilen zur Tagesordnung stand: Zum letzten von 10 Punkten waren wir trotz ausgiebiger Besprechungen nicht mehr gekommen – weshalb ich auch bald darauf eine „Kurzkonferenz“ einberief. Fast 3 Stunden hatten wir am Ende damit zugebracht, die Dinge ausführlichst zu erörtern.

Und ich kann Ihnen sagen, dass ich nicht schlecht darüber gestaunt habe, mit welcher Ausdauer und Kreativität Sie dabei insgesamt vorgegangen sind.

Ihre Offenheit und Beteiligung weiß ich natürlich auch in Zukunft zu schätzen.

Eine Sache allerdings, möchte ich dennoch anmerken: „Kurzkonferenzen“ wird es so schnell nicht mehr geben!  

[...]

 

 

Seite 2, Absatz 2-3

 

 

[...]

Als zum Teil langjährige Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind Sie ja an Überraschungen schon einiges gewöhnt. Ich jedenfalls war sehr positiv überrascht, als ich am 03. Mai 2016 – von Ihnen Frau M. – definitiv erfahren habe, dass ich 01. August 2016 neuer Schulleiter an der Beruffachschule für Glas und Schmuck – hier in Neustadt – werde.

 

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen, mich mit der Leitung dieser Schule zu beauftragen, bedanke ich mich persönlich bei Ihnen Frau M., Herr H. und Herr E. sehr kräftig.

Für mich sind sie – nicht nur Schulaufsicht – sondern notwendige und wichtige konstruktive Partner bei vielen verwaltungstechnischen, personellen und pädagogischen Aufgaben.

[...]

 

[...]

Ich möchte die Gunst der Stunde nutzen, um mich persönlich bei sowohl Ihnen, Frau M. als auch den Herren H. und E. für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken.

Werte Kollegen, Sie sind für mich nicht nur kompetente Ansprechpartner der Schulaufsicht – sondern in erster Linie, wichtige und konstruktive Partner für viele Belange rund um den verwaltungstechnischen und pädagogischen Lehrapparat.

 

Wenn es auch manchmal im Leben so scheint, als würde man die Dinge mit der Zeit gelassener sehen, kann ich Ihnen sagen, dass ich schon außerordentlich angetan und nicht weniger positiv überrascht war, als ich am 03. Mai diesen Jahres definitiv erfuhr, mit der Leitung dieser Schule beauftragt zu werden.

 

Ich meinerseits, werde meinen Beitrag leisten – und das möchte ich Ihnen versichern – für die Ziele, Vorhaben, Projekte und Verwaltungsangelegenheiten der Berufsfachschule für Glas und Schmuck mit der vorauszusetzenden Willenskraft und Hingabe einzustehen.

[...]

 

 

Erklärung:

Nachdem die Konferenz (welche übrigens harmonisch ins Gesamtbild passt) so positiv zu erwähnen war, stellt es sich als guten Übergang dar, nun die persönlichen Dankesworte zu entrichten.

Ihre Wertschätzung gegenüber der Schulaufsicht habe ich um einen Punkt verkürzt, um in der Parallele dazu Ihr eigenes Amt nicht im gemäßigten Licht erscheinen zu lassen. Andererseits war die Formulierung „Sie sind – nicht nur Schulaufsicht ...“ wiederum etwas gewichtiger „in Szene zu setzen“, um das Handlungsaufkommen der Schulaufsicht nicht im leisen, stillen Ansatz zu schmälern.

Die höfliche Anspielung auf Frau M.’s „langjährige Tätigkeit“ könnte ungewollt einen Konflikt bezüglich ihres Alters zur Folge haben, was sich im Beiklang zu den „eingespielten Verfahrensweisen, die so schnell nicht aus der Bahn zu werfen sind“ noch konzentriert. Daher habe ich die Aussage stark verallgemeinert – es hat jetzt nur noch „den [generellen] Anschein, mit der Zeit könne man die Dinge gelassener sehen“ – dabei steht Ihre Person vernehmlich im Zentrum der Betrachtungsweise.

Die „Überraschung“ musste klar von einer „Verwunderung“ (als sei Ihre Befähigung zum Schulleiter womöglich dahingestellt) abgegrenzt werden; also musste die Überraschung für ein Gefühl des „Überwältigtseins“ stehen, weshalb sich der Zusatz des Wortes angetan“ (im Hinblick darauf, dass einem etwas „nahe-“ oder eben „an-geht“) in jedem Fall anbot.

 

Der aufbereitete Schlusssatz rundet die umfassende Besprechung Ihrer Person ab und unterstreicht indes noch mal, dass Sie sich Ihrer vollen Verantwortung bewusst sind, das Potenzial zur Bewältigung der Dinge mitbringen und sich aus „innerem Antrieb und klarer Zielvorgabe“ heraus, der Führung der Schule widmen wollen.

 

 

Seite 2, Absatz 4

 

 

[...]

Und – Herr H. – ich freue mich hier zu stehen, obwohl ich eine Frage, die Sie mir beim Vorstellungsgespräche im Mai dieses Jahres im Kultusministerium gestellt haben, nicht so beantwortet habe, wie Sie sich dies vielleicht vorgestellt haben.

Wissen Sie noch, welche Frage ich meine?

 

Betrachten sich die Lehrkräfte dieser Berufsfachschule für Glas und Schmuck eher als Handwerker oder Künstler?

[...]

[...]

Betrachten sich die Lehrkräfte dieser Berufsfachschule für Glas und Schmuck eher als Handwerker oder Künstler? –

 

Das war eine der Fragen, die mir im Mai zu meiner Vorstellung im Kultusministerium gestellt wurden. Und ich glaube, sehr verehrter Kollege – Herr H., ich habe die Frage damals nicht so ganz zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

[...]

 

Die direkte Wiederholung der Fragestellung bringt Spannung mit sich und bezieht die Gäste in die „Konversation“ mit ein. Die Frage tut sich überdies wie ein Banner oder eine Überschrift auf und verweist sogleich auf den neuen Themenkomplex der Rede: Es geht jetzt um die spezifischen Eigenschaften der Schule als Lehranstalt ...

Herrn H. dabei in seiner unmittelbaren Person anzusprechen, war zu vermeiden, da er sonst gefordert wäre, sich zu äußern (was sich in der Praxis oder vielmehr im Rahmen der Rede nicht so gut realisieren lässt).   

 

 

Seite 3, Absatz 1

 

 

[...] 
Mit dieser Frage hat sich übrigens schon der langjährige Kurator, Prof. Franz Rickert, im Jahre 1971 auseinandergesetzt. Allerdings ging es ihm hauptsächlich darum, wie viel Handwerk und wie viel Kunst gelehrt und geprüft werden sollten. Er hat damals eindringlich vor einer Überbetonung des Handwerklich-Technischen und der Unterbewertung der formalen Gestaltung gewarnt. Mir ist weiter aufgefallen, dass er in einem Brief an das damalige Kollegium das Wort „Kunst“ eher meidet und stets vom „Gestaltenden Handwerk“ spricht. Der gestaltende Handwerker sei Techniker und Künstler in einer Person. Ich denke das diese Aussagen bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. 
Zwei Sätze seines damaligen Briefes haben mich besonders beeindruckt und gestatten Sie mir, dass ich Ihnen diese wörtlich vortrage:
[...]

 

[...] 
Gerade mit dieser Frage übrigens, hat sich 1971 schon der langjährige Kurator, Professor Franz Rickert auseinandergesetzt.
Ihm ging es aber mehr darum, zu bestimmen, wie die Verteilung von Kunst- und Handwerksunterricht jeweils und im besten Fall auszusehen hat.
Seinerzeit hat er eindringlich vor einer Überbetonung des Handwerklich-Technischen und einer Unterbewertung der formalen Gestaltung gewarnt. Auffallend ist, dass er das Wort „Kunst“ eher meidet und stets nur vom „Gestaltenden Handwerk“ spricht. Der gestaltende Handwerker sei Techniker und Künstler in einer Person.
Und ich bin der Meinung, dass diese Aussage bis heute ihre Gültigkeit behalten hat.
 Besonders aber zwei Sätze seiner Ausführungen haben mir imponiert – und gestatten Sie mir, den Inhalt derselben kurz vorzutragen:
[...]

 

Wenige Satzumstellungen lassen den „Redefluss“ harmonischer wirken. Kleine Wortänderungen tragen zur Vereinfachung und Abrundung des Inhalts bei. Durch die vorangestellte Präzisierung „Auffallend ist ...“, konnte der zunächst sachliche Verlauf beibehalten und in seiner Aussage sogar aufgewertet werden.

Genauso verhält es sich mit der Vorwegnahme vom Wörtchen „besonders“ – am Satzanfang sorgt es für mehr Gewicht.

Es muss nicht eigens erwähnt werden, dass Franz Rickert speziell in einem Brief an ...“ Unterscheidungen in seiner Wortwahl unternimmt, das würde die Kernaussage „unnötigerweise“ auseinanderreißen.  

Und in Sachen „gestatten Sie mir“, ist ein „kurzer“ Vortrag, vom Standpunkt des Zuhörers aus, gleich bevorzugt zu bejahen ...

 

Das nachstehende Zitat bleibt natürlich von jedweder Änderung unberührt: 

 

 

 

[...]

„Wir gestaltenden Handwerker haben dank unserer Arbeit und unseres Denkens und Empfindens noch einen kleinen Bestand an unmittelbarer Menschlichkeit erhalten können, der in anderen Bereichen schon weitgehend verloren ist. Diesen Bestand an Menschlichkeit zu stärken und zu pflegen, gehört zu den bedeutungsvollsten Aufgaben, die heute einem jeden gestellt sind, der mit einem pädagogischen Auftrag betraut ist.“

[...]

 

Seite 3, Absatz 4

 

 

[...]

Mir jedenfalls ist es sehr wichtig in diesem Sinne zu wirken. Ich sehe mich sogar diesem geistigen Erbe verpflichtet. – Wer mit Sorgen, Anliegen oder einfach nur dem Wunsch nach Beratung zu mir kommt, darf sicher sein, einem sehr menschlichen Schulleiter – mit stets offenen Ohren – gegenüber zu stehen.  

[...]

 

[...]

In diesem Sinne zu wirken, ist mir sehr wichtig. Und ich sehe mich diesem geistigen Erbe sogar verpflichtet. – Wer also mit Sorgen, Problemstellungen oder einfach nur dem Wunsch nach Beratung zu mir kommt, darf sich darauf verlassen, in erster Linie einem sehr menschlichen Schulleiter gegenüber zu stehen, der für Ihr Anliegen stets ein offenes Ohr hat.  

[...]

 

Änderungen waren kaum erforderlich. Die Offerte – Ihr Angebot also, sich mit Sorgen an Sie wenden zu können – ist bereits relativ locker gehalten, was auf jeden Fall mit Ihrer Aussage, „menschlich zu sein“, zusammenpasst oder korreliert.

In Verbindung mit „ein offenes Ohr [zu haben]“, zwingt sich die Präposition „für“ auf, weshalb ich „[für] Ihr Anliegen“ in den Schluss gebunden habe.  

 

Seite 3, Absatz 4

 

 

[...]

Obwohl sich die Frage, ob die Lehrkräfte dieser Schule eher Handwerker oder Künstler sind, meiner Meinung nach nicht eindeutig beantworten lässt, möchte ich noch anmerken, dass meine Wurzeln im Bauhandwerk liegen, ich sehr viel Respekt vor den Leistungen des Kunsthandwerks habe und mir der Blick für das Ästhetische sehr wichtig ist.

[...]

 

[...]

Um jetzt aber wieder auf die Fragestellung zurückzukommen – ob wir uns nun als Handwerker oder Künstler verstehen – ich glaube, dass das im Ermessen eines jeden Einzelnen liegt.

Ich, für meinen Teil, habe gehörigen Respekt vor den Leistungen des Kunsthandwerks, auch wenn meine Wurzeln im Bauhandwerk liegen. Die Ästhetik spielt in jedem Fall für mich die entscheidende Rolle.

[...]

 

Wenn wir im Bezug auf die anfängliche Frage(-stellung) – wie im Berufsbild die jeweilige Gewichtung von Handwerker und Künstler zu definieren sei – just die eigene „Meinung“ befestigen, dass sich das nämlich „[nicht eindeutig] beantworten lässt“, dann sehen wir uns unmittelbar Herrn H.’s Anschauung und Position gegenüber oder mit derselben konfrontiert.

Ist nun aber die Rede davon, dass dies „im Ermessen eines jeden Einzelnen liegt“, beantwortet das einerseits recht jovial die Frage, andererseits wirkt es völlig neutral.

Dazu fügt sich dann gut Ihr anschließendes Bekenntnis an, wie sich schließlich die Sachlage in Ihrem Fall konkret verhält.


Seite 4, Absatz 2

 

 

[...]

Deswegen – ich gebe es zu, hatte ich zunächst auch meine Probleme mit der konzipierten Einladungskarte zum diesjährigen Tag der offenen Tür. Sehr froh bin ich darüber, dass sich daraufhin einige Lehrer noch Gedanken gemacht haben, wie man die Rückseite noch ansprechender gestalten könnte und was dabei herausgekommen ist, konnte sich sehen lassen. Ich jedenfalls war beeindruckt. Danke an dieser Stelle für die Geduld mit mir und dass ich mich, obwohl ich es ursprünglich gar nicht wollte, auch gestalterisch habe so stark einbringen dürfen.

[...]

[...]

Das war vielleicht auch einer der Gründe, warum ich zunächst meine gewissen Schwierigkeiten mit der Einladungskarte zum „Tag der offenen Türen“ hatte. Und es hat mich wirklich sehr gefreut, dass sich daraufhin einige Lehrer darangemacht haben, die Rückseite noch ansprechender zu konzipieren. Das Ergebnis hat sich mehr als sehen lassen – ich jedenfalls war begeistert! „Danke“ an dieser Stelle den Lehrkräften, für Ihre Geduld mit mir und dass ich mich, obwohl ich es ursprünglich gar nicht wollte, auch gestalterisch so stark einbringen durfte! 

 [...]

 

 

[...]

Wir sitzen ja alle mit verteilten Rollen in einem Boot.

Sie – liebe Kolleginnen und Kollegen – sind die Leistungsträger dieser Schule, wobei Ihre vordringliche Aufgabe darin besteht, Ihr fachliches Wissen durch bestmöglichen Unterricht zu vermitteln. Und meine Pflicht und Kür ist allemal, Ihnen dabei die optimalen Rahmenbedingungen zu verschaffen, sich gestalterisch frei bewegen und effizient arbeiten zu können.

[...]

 

Recht abrupt kommt hier die Wende. Die einfache Feststellung, „Wir sitzen ja alle ... in einem Boot“, leitet zielorientiert den neuen Themenschwerpunkt ein.

Ihre „Aufgabe(n)“ habe ich gerne mit „Pflicht und Kür“ wiedergegeben, weil die eigentümliche Redewendung zum einem nicht gleich an „pure oder trockene Verwaltungsarbeit“ denken lässt und daneben, zum anderen, einen Hauch „tieferer Motivation“ andeutet.

Auch wenn es sehr schön und „getragen“ klingt, den Lehrkräften „den Rücken freihalten“ und sie „unterstützen“ zu wollen, würde die Aufzählung im Satz von den „optimalen Rahmenbedingungen“ ablenken, die ja schon enorm viel Substanz begreifen oder innehaben. Nur den Ihrerseits initiierten, den von Ihnen erbrachten „optimalen Rahmenbedingungen“ (die alles Weitere auch beinhalten), ist es zuzuschreiben, dass sich die Lehrkräfte letztendlich „gestalterisch frei bewegen“ und „effizient arbeiten“ können.  

 

Jetzt ist auch der Moment gekommen, einzuräumen, was überhaupt ausschlaggebend dafür ist/sein wird, „ein guter Schulleiter“ zu sein ...

 

 

 

[...]

Wenn es mir gelingen wird, den richtigen Teamgeist zu fördern und aufrechtzuerhalten, sehe ich darin die beste Voraussetzung, mich als Schulleiter zu bewähren.

Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel.

Sie können damit rechnen, dass ich alles tun werde, Ihnen den Rücken freizuhalten und Sie im Alltagsgeschehen nach Gebühr zu unterstützen.

[...]

 

Anmerkung:

Den guten, existenten Teamgeist als Bedingung vorauszusetzen, sich schließlich als guter Schulleiter zu erweisen, verleiht der Rede sowohl Charakter als auch Qualität.

„Chance“ würde in diesem Zusammenhang jedoch die reelle Möglichkeit vermindern, die angestrebten Ziele auch wirklich erreichen zu können; die „Voraussetzung“ steuert dagegen zielgerichtet „ihrem Ankerplatz“ entgegen (um nicht zu vergessen, dass wir ja immer noch „in einem Boot“ sitzen).

 

„Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel“, hat etwas von einer Parole, einem Wahlspruch, der allerdings in aller Ernsthaftigkeit – verknüpft mit Sympathie – bildhaft den Stand der Dinge abzeichnet oder „vor Augen malt“.

Erfreulicherweise konnte ich mich im Verlauf wieder den zuvor, umständehalber auszuschließenden Punkten annehmen: Ihre Kollegen können also zuversichtlich sein, dass Sie sie „unterstützen“ und ihnen „den Rücken freihalten“ werden.

 

 

[...]

Ich bin zwar nicht der geborene Verwalter, habe aber durchaus Freude am Verwalten und den Anspruch, Verwaltungsaufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Und gerade deshalb, ist mir eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht und dem Sachaufwandsträger der Stadt Kaufbeuren immens wichtig.

[...]

 

Im Grunde ist nichts dagegen einzuwenden, in der Rede davon zu sprechen, dass einem etwas „Spaß“ macht – im Gegenteil.

Nachdem aber im Vornherein bereits das Interesse an Verwaltungsangelegenheiten negiert, also verneint wurde, könnte das nun im Zusammenhang mit „Spaß“ an „spaßig“ erinnern - „man hat seinen Spaß daran“ oder „man macht sich einen Spaß daraus“ – was mehr oder weniger zur Schlussfolgerung führt, man wolle/würde seinen Part „nicht (wirklich) ernst nehmen“. – Die „Freude“ wirkt womöglich nicht so „kühn-leger“, kommt aber auf alle Fälle unmissverständlich rüber und zur Geltung.

 

 

Seite 5, Absatz 3-4

 

 

[...]

An dieser Stelle möchte ich auf zwei wichtige Begegnungen kurz eingehen:

 

Nachdem ich vier Tage im Dienst war, wurde ich mit der Notwendigkeit einer möglichst sofortigen Anschaffung einer Drehmaschine für die Graveur-Abteilung konfrontiert. Dabei stellte sich heraus, dass diese Anschaffung für dieses Jahr nicht im Investitionsplan vorgesehen ist, und es schwierig werden könnte, diese Investition jetzt zu tätigen. Ich bin dann schnell auf Sie – Herr W., dem Sachgebietsleiter des Schulverwaltungsamtes – gekommen und war sehr angenehm überrascht wie aufgeschlossen sie unseren Argumenten gegenüberstanden. Die Maschine – die immerhin fast 30.000 Euro kostet – wird nun nächste Woche geliefert.

Bereits beim ersten Kontakt haben wir einen Termin vereinbart, uns an unserer Schule getroffen und weitere Vorhaben sehr offen und einvernehmlich besprochen.

[...]

[...]

Auf Anhieb kann ich da auf zwei Beispiele zu sprechen kommen: 

 

Nachdem ich vier Tage im Dienst war, wurde ich mit der Notwendigkeit einer möglichst sofortigen Anschaffung einer Drehmaschine für die Graveur-Abteilung konfrontiert. Es stellte sich heraus, dass die Anschaffung nicht im Investitionsplan für dieses Jahr vorgesehen war, was also bedeutete, dass diese Investition nicht so ohne weiteres zu tätigen wäre.

Ich hatte mich nun kurzentschlossen mit dem Sachgebietsleiter des Schulverwaltungsamtes in Verbindung gesetzt, und ich war wirklich angenehm überrascht, wie aufgeschlossen Sie – werter Herr W. – unseren Argumenten gegenüberstanden. Ohne langes Zögern konnten wir einen Termin im Schulgebäude vereinbaren, um uns infolgedessen sehr offen und einvernehmlich der Problematik anzunehmen.

Die Maschine – die immerhin fast 30.000 Euro verbucht, wird nun nächste Woche ausgeliefert.

[...]

 

Anmerkung:

Um den Bezug zum vorhergehenden Absatz ( „konstruktive Zusammenarbeit“) auch klar herauszustellen, war das „Beispiel“ im wahrsten Sinne beispielgebend, weshalb ich es der „Begegnung“ sogleich vorgezogen habe.

 

 

Seite 5, letzter Absatz – Seite 6, Absatz 2

 

 

[...]

Erst ca. 2 Wochen später war ich dann bei Ihnen – Herr OB B. – zum Antrittsbesuch eingeladen, und habe ganz stark den Eindruck gewonnen, dass Sie der Glas- und Schmuckfachschule eine sehr große Bedeutung beimessen und Ihnen die Sicherung des Schulstandortes sehr wichtig ist.

 

Dazu ist es notwendig, dass die Außenwirkung und der Bekanntheitsgrad der Schule weiter gepflegt und gefördert wird, z. B. durch die Teilnahme an Kongressen, Messen, Projekt- und Aktionswochen ... und hier sind wir auch sehr aktiv und arbeiten eng mit unseren Partner zusammen. Die Pflege und Intensivierung von den über viele Jahre entstandenen Kontakten liegt mir besonders am Herzen und ist für das Image unserer Berufsfachschule lebenswichtig.

[...]

 

[...]

Kurz darauf war ich dann bei Ihnen – werter Herr Oberbürgermeister B. – zum Antrittsbesuch eingeladen. Und ich habe ganz stark den Eindruck gewonnen, dass Sie Ihrerseits der Glas- und Schmuckfachschule große Bedeutung beimessen und dass Ihnen ebenfalls an der Sicherung des Schulstandortes sehr viel liegt.

 

Was diesen Punkt nun angeht, kommt es im besonderen Maß natürlich auf das Ansehen – das Renommee – der Schule an. Die Außenwirkung und der Bekanntheitsgrad müssen gepflegt und gefördert werden – zum Beispiel durch die aktive Teilnahme an Kongressen, Messen, Projekt- und Aktionswochen, wobei wir hier in enger Zusammenarbeit mit unsren Partnern schon recht erfolgreich sind.

Insbesondere die Pflege und Intensivierung solcher langjährigen Kontakte liegt mir am Herzen – sie ist für das Image und Fortkommen unsrer Berufsfachschule, sehr verehrte Damen und Herren, sicherlich in der gleichen Weise bedeutsam wie der Pulsschlag für das Leben.

[...]

 

Zwischen der Darlegung, dass der OB offensichtlich Wert auf eine Standortsicherung lege, und jener anschließenden Festmachung, dass hierfür „notwendige“ Initiativen zu erbringen sind, war es vorteilhaft, einen mehr oder weniger gelinden Übergang einzubauen – um nicht etwa den Eindruck zu erwecken, der OB stünde irgendwie in einer Bringschuld.

Weil nun „Außenwirkung“ und „Bekanntheitsgrad“ im Allgemeinen „trockenere“ Begrifflichkeiten sind, habe ich in der Satzgebung „Ansehen“ und „Renommee“ vornean gestellt – was zum Zwecke hat, die Zuhörer recht galant in die Thematik einzuführen.

Anstelle von „lebenswichtig“ konnte ich den sehr bildhaften Vergleich „(bedeutsam) wie der Pulsschlag für das Leben“ heranziehen und instrumentalisieren. In der Gegenüberstellung wirkt solch ein Vergleich „entschärfend“ und stimmt sogar, trotz allen Ernstes, gehalten optimistisch.


Seite 6, letzter Absatz

 

 

[...]

Maßnahmen zu initiieren und zu unterstützen, die dazu dienen, dass sich sowohl Lehrer als Schüler an der Schule sehr wohl fühlen, sind mir deswegen so wichtig, weil sie das Schulklima bestimmen und die Unterrichts- und Ausbildungsqualität sichern.

[...]

 

[...] Maßnahmen zu initiieren und voranzutreiben, die dazu dienen, dass sich sowohl Lehrer als auch Schüler an der Schule wohl fühlen, werden für das Arbeitsklima, die Unterrichts- und Ausbildungsqualität entscheidend sein.

 

Und ich kann zum Abschluss meiner Rede nur noch sagen, dass ich mich sehr freue und tief geehrt fühle, dass Sie zur Wahrung all dieser Interessen der Berufsfachschule für Glas und Schmuck, meine Person für das Amt des Schulleiters vorgesehen haben. [...]

 

Dieser Abschlusssatz hat besonders viel Gehalt.

Bewusst habe ich den Stil des vorhergehenden Absatzes beibehalten, sodass Zug um Zug Dynamik entsteht. Wie die Zahnräder einer imposanten Konstruktion, greifen hier die einen Redekomponenten in die andren über, um zum Ende hin, den gesamten Mechanismus in Gang zu setzen. –

Im Verlauf der Rede konnten Sie verschiedene Inhalte thematisieren, Zusammenhänge aufzeigen, Leitbilder zur Motivation setzen, Wege ebnen und Richtungen einschlagen – alles baut sich sukzessive aufeinander auf und alles läuft zum gleichen Ziel:

Sie wurden für das Amt des Schulleiters vorgesehen – was nun im Wege eines „feierlichen Eides“ (die „Wahrung der Interessen der Berufsfachschule“) abschließend und gewissermaßen noch bestätigt wird.

So konnte die Rede, kraft- und wirkungsvoll zugleich, zu ihrem Ende geführt werden.

 

Es folgen die Dankesworte an die Veranstalter, Organisatoren, Kollegen, Gäste usw., usf. ...

 

 

[...] Recht herzlichen Dank, an dieser Stelle, den Mitwirkenden und Verantwortlichen, welche den Rahmen der Feierstunde organisiert und gestaltet haben.

 

Dank auch Ihnen, verehrte Gäste – denn Ihre Anwesenheit drückt besonders Ihre Verbundenheit zu unsrer Bildungsstätte aus – und ohne Sie wäre die Feier natürlich nur halb so schön!

 

Nicht zu vergessen, sind schließlich die hervorragenden Leistungen meiner ständigen Vertreterin, Frau S., die 1 Jahr lang, unter teils enormer Anstrengung, die kommissarische Führung dieser Schule übernommen hat.

Mit den Blumen möchten wir Ihnen hierfür herzlich danken!

 

Und auch Ihnen, verehrte Frau M. – darf ich als kleines Zeichen meiner Wertschätzung einen Strauß Blumen überreichen! – Ihre Festansprache hat uns alle sehr bewegt!

 

Im Namen unseres Sachaufwandsträgers, der Stadt Kaufbeuren, möchte ich Sie jetzt alle zu einem kleinen Stehempfang einladen.

Anschließend haben Sie noch die Möglichkeit, wenn Sie Lust haben, zu einer Werkstatt-Besichtigungstour.

 

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen nun allen einen schönen und unterhaltsamen, weiteren Abend. [...]

 

 

Nachtrag:

Der Auftrag, aufgrund einer Vorlage, wurde systematisch analysiert. Durch Gegenüberstellungen konnte deutlich aufgezeigt werden, inwiefern Verbesserungen vonnöten waren. Die Überarbeitung der Antrittsrede - als Beispiel meiner Schaffensweisen - wurde zur außerordentlichen Zufriedenheit des Kunden ausgeführt: "Haben Sie auch Interesse, meine Doktorarbeit grundlegend zu überarbeiten?", war die Fragestellung, zu welcher sich der Auftraggeber sogleich veranlasst sah ... Ferner wurde ich durch den Auftraggeber an den hiesigen Bürgermeister weiterempfohlen ... 

 

 


 

 

#2:

Umfangreiche Textoptimierung einer Website

 

Überarbeitung der Onlinepräsenz „M. & Co. - Solutionway“ (www.a-martens.de)

 

Auf den nachstehenden Seiten wird die grundlegende Überarbeitung der Homepage von Alexander M. vorgestellt. Jeweils auf der linken Seite findet sich die Vorher-Fassung des Textes – rechts ist die überarbeitete Version einsehbar. Unterhalb der tabellarischen Gegenüberstellung ist stets eine Erklärung ersichtlich …

 

URL: http://www.a-martens.de/ (Startseite):

Vorher-Version:

Nachher-Version:

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen!

Erklärung:

Da es sich hierbei um einen Ausruf handelt, ist ein Ausrufezeichen unentbehrlich!

 

Es galt, zu überdenken, eventuell einen etwas bestimmteren Willkommensgruß zu erbringen, indem man in etwa schreibt: „Willkommen auf der Website von Solutionway!“, doch dies klänge beinahe exotisch bzw. befremdlich, da sich jeder X-Beliebige als „Solutionway“ bezeichnen könnte und man aufgrund des Unternehmensnamens nicht sogleich auf die Dienstleistung des Unternehmens an sich schließen kann. (Die genaue Berufsbezeichnung des Alexander M. als Geschäftsführer der Unternehmung gäbe hierbei eventuell Aufschluss, um dem Leser sogleich vor Augen zu malen, worum es sich bei „Solutionway“ handelt – und dies sofort, wie meistens obligatorisch auf Webseiten impliziert, in der ersten Zeile – doch der weitere Verlauf der Präsentation der Firma ist selbsterklärend. Aus diesen Gründen ist eine explizite Willkommens-Anrede, welche Inhalte der Firma offeriert, nicht zwingend erforderlich …)

                                                                             

 

 

Prozessoptimierung

 

Reduzieren Sie Produktionskosten und erhöhen Sie ihre Produktivität.

Prozessoptimierung

 

Reduzieren Sie bestehende Produktionskosten und erhöhen Sie Ihre Produktivität durch die Optimierung Ihrer Maschinenprozesse.

 

Insofern „ihre Produktivität“ im Satz klein geschrieben vorzufinden ist, ist nicht einsehbar, ob das Wort Produktivität auf die anberaumten „Maschinen“ zutrifft oder aber –korrekterweise in diesem Fall groß geschrieben – auf die Produktivität des Kunden an sich.

In der Nachher-Version habe ich direkt Bezug auf die Geschäfts-Produktivität des Kunden genommen, da die Formulierung im Kontext des Satzes treffender erscheint.

Das Wort „Prozessoptimierung“ ist nicht sofort jedem geläufig, daher ist der erläuternde Nachfolgesatz „… durch die Optimierung Ihrer Maschinenprozesse“ gerne anzuraten, da der potenzielle Interessent hierdurch sogleich Orientierung und wiederholende Bezugnahme auf den Begriff „Prozessoptimierung“ erlangt.

Bestehende Produktionskosten“ war nur als Attribut hinzuzunehmen, da der Redefluss hierdurch harmonischer in Erscheinung tritt.

Weitere Anmerkung: 

Würde der Satz: „Reduzieren Sie Produktionskosten und erhöhen Sie ihre Produktivität“ in der Weise, dass das Wort „ihre“ vor Produktivität klein geschrieben würde, fortbestehen, wäre grammatikalisch der Bezug als solcher gegeben, dass die Produktivität der Produktionskosten erhöht würde. So leicht kann Groß- und Kleinschreibung Verwirrung stiften! J

                                                                            

                                                                            

 

 

In bis zu 95% aller Werkzeugmaschinen kann eine Reduzierung der Taktzeit erreicht werden. Die Kosten für dieOptimierung amortisieren sich oft schon nach wenigen Wochen – eine übersichtliche Kosten-Nutzen-Analyse garantiert messbare Erfolge und planerische Sicherheit.

Erwiesenermaßen kann die Taktzeit im Falle von bis zu 95 Prozent aller Werkzeugmaschinen deutlich reduziert werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Kosten für eine solche Optimierung oft bereits nach wenigen Wochen aufgrund der maximierten Wirtschaftlichkeit amortisieren.

Wir erstellen in Absprache mit Ihnen eine übersichtliche Kosten-/Nutzen-Analyse, welche messbare Erfolge gewährleistet – ein Garant für Ihre planerische Sicherheit!

 

 

Bei genauerer Betrachtung klingt die Wendung „In bis zu 95% aller Werkzeugmaschinen …“ gestelzt – das Wörtchen „in“ nimmt dabei direkt Bezug auf die „innere Materie“ der Werkzeugmaschinen – solches gilt es zu vermeiden, da man ja beispielsweise nicht vom Vitamingehalt, der sich in einer Zitrone befindet, spricht. Dagegen allerdings kann man mit der Präambel „im Falle von bis zu 95 Prozent [aller Werkzeugmaschinen] …“ eine Einleitung herbeiführen, die hinsichtlich der Sprachtechnik einleuchtender „einherschreitet“ und insofern auch eine tatsächlich korrekte Wiedergabe der Kernaussage schafft;  – der Begriff „erwiesenermaßen“ lässt die Aussage seriöser anmuten und unterstreicht diese – von einer „deutlichen [Reduzierung der Taktzeit]“ zu sprechen, geht mit dem Sinne der Firma „M. & Co.“ einher, was nichts anderes bedeutet, als dass die eigene Werbung von „Solutionway“ worttechnisch und gewissermaßen auch strategisch untermalt wird.

 

„Die Erfahrung zeigt, dass sich die Kosten […] oft bereits nach wenigen Wochen aufgrund der maximierten Wirtschaftlichkeit amortisieren.“

„Die Erfahrung zeigt …“, fokussiert den Blick des etwaigen Kunden auf die Tatsächlichkeit der dargestellten Aussage, was wiederum dem Ansinnen eigener Marketingstrategien der Firma „M. & Co.“ dient.

„… aufgrund der maximierten Wirtschaftlichkeit …“ ist eine nunmehr wiederkehrende Formel, welche das Augenmerk wiederholt auf die Produktivität der Solutionway-Unternehmung richtet; außerdem wird dem unkundigen Interessenten (was solche oftmals wünschen – nämlich „häppchenweise“ und verständlich an die Thematik herangeführt zu werden) indirekt noch einmal sehr verständlich „vorgekaut“ bzw. suggeriert, worum es tatsächlich im Detail geht – es bleiben keine Fragen offen.

„… maximierte Wirtschaftlichkeit“ zu erlangen, ist etwas, das sich schließlich und endlich auch jeder Inhaber eines Betriebes, welchem Maschinen zu eigen sind, wünscht!    

 

Es muss erwähnt werden, dass eine „Kosten-/Nutzen-Analyse [in Absprache]“ (sozusagen „auf Wunsch“) erstellt wird – solch gegebene Formulierung ertönt auch allenthalben seriöser und „runder“. Ein anderes Wort für „garantieren“, das in diesem Fall sehr gediegen auftritt, ist „gewährleisten“ – im Beiklang mit „ein Garant für Ihre planerische Sicherheit“, nimmt man indes bereits „den Felsen in der Brandung“ wahr.

 

 

 

 

Kaufberatung

 

Wir führen Maschinenhersteller unabhängige Baratungen durch.

 


 

Erklärung:          

Die angewandte Ausführung lässt den Leser schnell ins Trudeln geraten, da man ein perfektes Deutsch hinsichtlich der ersten Betrachtung auszuschließen gewahrt. Gemeint ist eine „von Maschinenherstellern unabhängige Beratung“ – um Missverständnisse auszuschließen, ist eine etwas gelindere Wortwahl zu empfehlen, die sich wie folgt (rechts) gestaltet: =>

(Würde man den Satz als solchen beibehalten wollen, müsste die Formulierung desselben mit Bindestrich erfolgen:

„Maschinenhersteller-unabhängige [Beratungen]“ – aber auch diese Herangehensweise einer Wortgestaltung erzeigt sich als etwas „schwer bekömmlich“, weshalb eine sachte Neuformulierung anzuvisieren ist.  =>)

Kaufberatung

 

Unabhängig von Maschinenherstellern, führen wir fundierte Beratungen durch.

 


 

Erklärung:

Die neue Wortgebung gibt sofort den Blick auf die eigentliche Botschaft frei. Das Wort „fundiert“ ist beinahe ein „Muss“, um den qualitativ hochwertigen Gehalt der Beratungen aufzuzeigen.

 

 

 

 

 

Profitieren Sie aus unserer 25-jähriger Erfahrung und lassen Sie sich noch vor dem Kauf beraten  

 

 


 

Erklärung:

„Profitieren aus […]“, ist eine umgangssprachliche Wortwendung – eher „profitiert [man] von [etwas]“ (=> http://www.duden.de/rechtschreibung/profitieren); grammatikalisch anzuwenden ist hierbei der Dativ-Fall (3. Fall)  – Frage: „Von wem profitiert man?“ –Antwort: „Von unserer 25-jährigen Erfahrung.“ – Innerhalb der Beugung und Deklination der Wortstämme findet sich in dieser vorgegebenen Wortstaffelei ein schönes Beispiel der teilweise diffusen, deutschen grammatikalischen Besonderheiten. J

Profitieren Sie von unserer 25-jährigen Erfahrung und lassen Sie sich noch vor dem Kauf zielorientiert beraten.

 


Weitere Erklärung:

Zielorientiert beraten [zu werden]“, fügt sich Reih in Glied in das nunmehr dargebotene Dienstleistungsspektrum des als solches statuierten „sattelfesten“ Unternehmens „Solutionway“. Das Wort stimmt den Kunden subtil auf die Kompetenzen der Firma „M. & Co.“ ein, und eignet sich hervorragend für die Beibehaltung eines harmonischen Redeflusses.

 

 

   

Nächster Abschnitt:

 

 

Wir sind Ihr Partner für Komplettlösungen in der spanabhebenden Fertigung.

 

 

 

 

 

 

Wir sind Ihr Partner für Komplettlösungen im Bereich spanabhebender Fertigungen!

 


(Das Wort „spanabhebend“ war mir im Vorfeld kein Begriff, allerdings erschließt sich die Wortbedeutung innert einer Recherche im World Wide Web … [J])

 

Weitere Erklärung: Ein gemächlich fachmännisches Auftreten wird erzielt, indem man offeriert, dass man „im Bereich [spanabhebender Fertigungen]“ zu wirken befähigt ist – dies ist lediglich eine minimale „Ausweitung“ einer fachorientierten Textgebung …

 

 

 

Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme. Effizienz, Präzision, Zuverlässigkeit mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme – wir garantieren Effizienz, Präzision und Zuverlässigkeit – und das zu einem optimalen Preis-/Leistungs-Verhältnis!

Hierbei waren nur oberflächliche Änderungen vorzusehen.

„Garantieren“ als Verb kam in den bisherigen Ausführungen noch nicht zum Tragen – kann daher bedenkenlos angewandt und insbesondere wunderbar instrumentalisiert werden.

„Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme.“, findet als ein abgeschlossener Satz keine ordnungsgemäße Verwendung (Stichwort: Sprachgebrauch) – das Wort „Ob …“, im Zusammenhang der vorliegenden Aufzählung, erfordert eine „Aufklärung“ bzw. einen Fortlauf hinsichtlich derselben – daher war der Gedankenstrich vorzusehen –: „Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme wir garantieren Effizienz, Präzision und Zuverlässigkeit und das zu einem optimalen Preis-/Leistungs-Verhältnis!“ – Ein zweiter Gedankenstrich () führt zur weiteren Aussage, welche das Ganze letztlich abrundet und in der Botschaft festigt. Durch die sachten Abänderungen wird eine Komplett-Ansage gewährleistet, die einträglich der Sache der Firma „Solutionway“ dienlich ist. 

 

 

 

Wer in produzierende Maschinen eingreift, braucht jahrelange Erfahrung:


  

Erklärung:

„Brauchen“ in der vorliegenden Textgestaltung, erzeigt sich als ein „schwaches“ / umgangssprachliches Verb. Bezugnehmend auf die bestehende Seriosität der Firma „M. & Co.“ bedarf es eines etwas schlagkräftigeren Wortes. Gut eignen würde sich in der Tat der Begriff „bedürfen“, was allerdings eine Satzumstellung notwendig macht. =>

 

 

 

Es bedarf jahrelanger Erfahrung, um effektiv in den Prozess produzierender Maschinen einwirken zu können:

 


 

„Bedürfen“ (in der Nachher-Version angewandt im Imperfekt (= Präteritum [1. Vergangenheitsstufe]) implementiert eine gehobene Ausdrucksweise, was der ausgeschilderten Spezifikation und Fähigkeit des Unternehmens wortgestalterisch unter die Arme greift. Das Verb „einzugreifen“ an sich, hat fast schon einen bedrohlichen „Touch“ – die Aussage wird durch die

Wendung „… einwirken zu können“ behutsam aufgegriffen.

Zu betonen ist allenthalben, dass Effizienz („… effektiv in den Prozess produzierender Maschinen einwirken“) zu erwarten sein wird.

Das Wort „Prozess“ schmückt die Aussage aus und fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein.

Nun kann die Quintessenz der „Marketingkonzeption“ folgen …

 

 

Wer in produzierende Maschinen eingreift, braucht jahrelange Erfahrung: Die Optimierung der Taktzeit ist unsere Kernkompetenz. Wir genießen seit Jahren das Vertrauen der  Automobilhersteller und deren Zulieferer. Hier haben wir in allen Bereichen der Produktion optimiert und stellen Ihnen gerne unser umfassendes Know-how zur Verfügung.

 

Es bedarf jahrelanger Erfahrung, um effektiv in den Prozess produzierender Maschinen einwirken zu können: Die Optimierung der Taktzeit ist dabei unsere Kernkompetenz.

Seit Jahren genießen wir das Vertrauen der Automobilhersteller und deren Zulieferer. Hier haben wir in allen Sparten der Produktion spezifische Optimierungen vorgenommen – gerne stellen wir auch Ihnen unser umfassendes Know-how zur Verfügung und erarbeiten für Sie individuelle Lösungen für eine gesteigerte Maschinenleistung und für minimierte Produktionskosten.

 


 

Erklärung:

Das Wörtchen „dabei“ („Die Optimierung der Taktzeit ist dabei …“) schafft einen fließenden Übergang.

Ein Absatz zum nun nachfolgenden Satz ist dringend geboten, da die Aussage „Seit Jahren genießen wir das Vertrauen der Automobilhersteller …“ eigens eine Ausführung darstellt.

Spezifische Optimierungen“ geben Aufschluss hinsichtlich der Individual-Lösungen und zeigen auch das Potpourri der umfangreichen Dienstleistungen auf.

Der Begriff „Sparten“ war der Wendung „[…] in allen Bereichen […]“ vorzuziehen, da das Wort „Bereiche“ im Vorfeld schon zur Anwendung gekommen ist.  

„[…] haben […] optimiert“ wäre eine Aussage, die etwas banal klingt – „[…] haben […] Optimierungen vorgenommen“, erweist sich demgegenüber als eine Wortgebung, die präzisierter und zugänglicher in Erscheinung tritt.

In der Parallele von Automobilherstellern zu dem nun angesprochenen Kunden ist die „Phrase“ „… gerne stellen wir auch Ihnen [unser umfassendes Know-how zur Verfügung]“ anzuwenden – „auch“ schafft den erforderlichen Übergang zur indes eingeladenen Klientel. (Man beachte nebenbei: „Klientel“ ist feminin, also weiblich [J]).

„Individuelle Lösungen“ zu erarbeiten – dies ist ein Aushängeschild der Firma „Solutionway“ –; die nochmalige Betonung, dass nämlich „die Maschinenleistung [gesteigert] bzw. die Produktionskosten [minimiert]“ würden, erzeigt sich gewissermaßen als Schlussformel, welche ein Prädikat auf die Unternehmensweisen von „Solutionway“ anstimmt.  

 

 

 

Zeit ist mehr als Geld - Zeit ist ein Erfolgsgarant, trotz dem suchen wir in erster Linie die Prozessstabilität, erst dann ist eine erfolgreiche Optimierung, nachhaltig garantiert. Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Einschätzung des Optimierungspotentials in Ihrem Unternehmen.

 


Erklärung:

„Zeit ist mehr als Geld“ – die Aussage wirft sogleich Fragen auf – immerhin heißt es stets: „Zeit ist Geld!“ – Es stellt sich die Frage: „Warum ist Zeit mehr als Geld?“ – Der Leser sucht hierauf – eher unbewusst als völlig konzentriert (völlige Konzentration hinsichtlich eines Webangebotes ist von Seiten eines Besuchers einer Website eher selten zu erwarten) sogleich nach Antworten, die er sich beim Weiter-Lesen in der Folge erwartet. Folglich liest der mögliche Interessent: „Zeit ist ein Erfolgsgarant, trotz dem suchen wir in erster Linie die Prozessstabilität, erst dann ist eine erfolgreiche Optimierung, nachhaltig garantiert.“ – Die angewandten Sätze lassen tatsächlich Fragezeichen offen – dies gilt es, zu dezimieren, was auf folgende Weise geschieht (siehe rechte Spalte) … ðð

„Zeit ist Geld!“ Und überdies ist Zeit ein Erfolgsgarant!

Wenn wir es schaffen, Werksmaschinen derart zu optimieren, dass in kürzerer Zeit nachhaltiger produziert wird, sichert Ihnen das Ihren persönlichen Erfolg zu – und das auf ganzer Linie!

Das ist unsere Passion. – Aufgrund unserer Empirie konzentrieren wir uns zuerst auf die völlige Prozessstabilität Ihrer Fertigungsmaschinen – erst dann ist nämlich eine erfolgreiche Optimierung zu 100 Prozent gewährleistet.

Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Analyse des Optimierungspotenzials innert Ihrem Unternehmen.

 


Weiterführende Erklärungen:

Da die Rede „Zeit ist mehr als Geld!“ unschöne Fragezeichen aufwirft, war zunächst einmal der Spruch in seinem Ursprung anzuwenden, um hernach eine Aufklärung einzuleiten.

„’Zeit ist Geld!’ Und überdies ist Zeit ein Erfolgsgarant!“

Auf dieser nun gegebenen Weise wird der Faktor Zeit beinahe poetisch akzentuiert – der Leser freut sich insgeheim, gelinden Weisheiten zu lauschen, die anschließend behandelt werden.

Insofern war nun eine Inszenierung herbeizuführen – diese beginnt mit „Wenn wir es schaffen …“ – das macht neugierig – die Aussage schließt mit dem Statement: „Das ist unsere Passion.“

Der Begriff „Empirie“ erweckt den Eindruck gesonderter Kompetenz (wortwörtliche Bedeutung: „(wissenschaftliche) Erkenntnis, die nicht auf theoretischer Ableitung aus abstrakten Regeln beruht, sondern auf Fakten, die aus der Erfahrung gewonnen werden.“); der Ausdruck lässt den Satz geschmeidiger wirken – das Wort „Erfahrung“ wäre in diesem Zusammenhang eine indes unangebrachte Wiederholung – Wiederholungen sind manchmal unvermeidlich und sogar nütze, doch „Empirie“ bringt die Sache schlussendlich fachspezifisch auf den Punkt!

„Gewährleistet“ im Nachfolgesatz stellt nun eine dieser eben genannten Wiederholungen zur Schau, doch es zeigte sich, zwischen „garantieren“ und „gewährleisten“ zu wählen – „garantieren“ kam schon öfters im Text zum Gebrauch – es ist beinahe unmöglich weitere Synonyme, die im Kontext passend erscheinen, innerhalb der deutschen Sprache ausfindig zu machen (Beispiele von Synonymen zu „garantieren“:

1. gewährleisten; 2. zusichern; 3. versprechen; 4. beglaubigen; 5. beschwören; 6. bezeugen – alle genannten Begriffe, die man eventuell heranziehen könnte, eignen sich jedoch bei näherer Betrachtung keineswegs, um der Rede ihr Potenzial zuzusichern!)

 

 

Vorher:

Nachher:

Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Einschätzung des Optimierungspotentials in Ihrem Unternehmen.

 

Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Analyse des Optimierungspotenzials innert Ihrem Unternehmen

 

Der Begriff „Analyse“ hebt sich deutlich von einer bloßen „Einschätzung“ ab! „Analyse“ präsentiert Know-how – „Einschätzung“ könnte eine weniger tiefgründige Herangehensweise mutmaßen lassen.

Das Wörtchen „innert“ lockert die Lese-Atmosphäre etwas auf – es klingt zudem einen Hauch „geschäftsmäßiger“ als lediglich zu schreiben „innerhalb“, daher war es im Redeverlauf einzugliedern …

                                                                       

 

Direkter Vorher- / Nachher-Vergleich

Vorherige Textgebung:

Nachherige Textgebung:

Herzlich willkommen

 

Prozessoptimierung

Reduzieren Sie Produktionskosten und erhöhen Sie ihre Produktivität.

 

In bis zu 95% aller Werkzeugmaschinen kann eine Reduzierung der Taktzeit erreicht werden. Die Kosten für dieOptimierung amortisieren sich oft schon nach wenigen Wochen – eine übersichtliche Kosten-Nutzen-Analyse garantiert messbare Erfolge und planerische Sicherheit.

 

 

 

 

 

 

 

Kaufberatung

Wir führen Maschinenhersteller unabhängige Baratungen durch.

 

Profitieren Sie aus unserer 25-jähriger Erfahrung und lassen Sie sich noch vor dem Kauf beraten

Wir sind Ihr Partner für Komplettlösungen in der spanabhebenden Fertigung.

Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme. Effizienz, Präzision, Zuverlässigkeit mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer in produzierende Maschinen eingreift, braucht jahrelange Erfahrung: Die Optimierung der Taktzeit ist unsere Kernkompetenz. Wir genießen seit Jahren das Vertrauen der  Automobilhersteller und deren Zulieferer. Hier haben wir in allen Bereichen der Produktion optimiert und stellen Ihnen gerne unser umfassendes Know-how zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit ist mehr als Geld - Zeit ist ein Erfolgsgarant, trotz dem suchen wir in erster Linie die Prozessstabilität, erst dann ist eine erfolgreiche Optimierung, nachhaltig garantiert. Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Einschätzung des Optimierungspotentials in Ihrem Unternehmen.  

 

 

Herzlich willkommen!

 

Prozessoptimierung

Reduzieren Sie bestehende Produktionskosten und erhöhen Sie Ihre Produktivität durch die Optimierung Ihrer Maschinenprozesse.

 

Erwiesenermaßen kann die Taktzeit im Falle von bis zu 95 Prozent aller Werkzeugmaschinen deutlich reduziert werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Kosten für eine solche Optimierung oft bereits nach wenigen Wochen aufgrund der maximierten Wirtschaftlichkeit amortisieren.

Wir erstellen in Absprache mit Ihnen eine übersichtliche Kosten- / Nutzen-Analyse, welche messbare Erfolge gewährleistet – ein Garant für Ihre planerische Sicherheit!

 

 

Kaufberatung

Unabhängig von Maschinenherstellern, führen wir fundierte Beratungen durch.

 

Profitieren Sie von unserer 25-jährigen Erfahrung und lassen Sie sich noch vor dem Kauf zielorientiert beraten.

Wir sind Ihr Partner für Komplettlösungen im Bereich spanabhebender Fertigungen!

Ob Einzelmaschinen oder komplette Fertigungssysteme – wir garantieren Effizienz, Präzision und Zuverlässigkeit – und das zu einem optimalen Preis-/Leistungs-Verhältnis!

 

Es bedarf jahrelanger Erfahrung, um effektiv in den Prozess produzierender Maschinen einwirken zu können: Die Optimierung der Taktzeit ist dabei unsere Kernkompetenz.

Seit Jahren genießen wir das Vertrauen der Automobilhersteller und deren Zulieferer. Hier haben wir in allen Sparten der Produktion spezifische Optimierungen vorgenommen – gerne stellen wir auch Ihnen unser umfassendes Know-how zur Verfügung und erarbeiten für Sie individuelle Lösungen für eine gesteigerte Maschinenleistung und für minimierte Produktionskosten.

 

 

„Zeit ist Geld!“ Und überdies ist Zeit ein Erfolgsgarant!

Wenn wir es schaffen, Werksmaschinen derart zu optimieren, dass in kürzerer Zeit nachhaltiger produziert wird, sichert Ihnen das Ihren persönlichen Erfolg zu – und das auf ganzer Linie!

Das ist unsere Passion. – Aufgrund unserer Empirie konzentrieren wir uns zuerst auf die völlige Prozessstabilität Ihrer Fertigungsmaschinen – erst dann ist nämlich eine erfolgreiche Optimierung zu 100 Prozent gewährleistet.

Gerne erstellen wir für Sie eine kostenlose und unverbindliche Analyse des Optimierungspotenzials innert Ihrem Unternehmen.

                                                                                    

Nachtrag:

Es erfolgte eine punktgenaue Analyse der Website „M. & Co. – Solutionway“.

Im Vorher-/Nachher-Vergleich ist einzusehen, dass Änderungen unabdingbar vorzunehmen waren.

Das Image der Firma „Solutionway“ ist ganz anders anzusehen, in Folge der erbrachten „Neuauflage“. Grammatikalische (schwere) Patzer und Fauxpas schädigen das Ansehen der bestehenden Kompetenzfähigkeit von „M. & Co.“.

Der Auftraggeber äußerte sich verblüfft und möchte mich auf alle Fälle weiterempfehlen ...                                        

 


 

 

#3:

Steuerberaterkanzlei - Aufbereitung einer Broschüre

 

Broschüren-Überarbeitung, im Detail

 

Auf den folgenden Seiten wurde das Vorhaben der Broschüre „Steuerberaterin Ines Mustermann“ auf Herz und Nieren geprüft, systematisch analysiert, korrigiert und – wo angebracht – überarbeitet. Dabei wurden hauptsächlich zweispaltige Tabellen verwandt, welche eine optische Gegenüberstellung von „Vorher“ und „Nachher“ zulassen. Die Begründung einer Änderung erfolgt zumeist durch die anschließende schriftliche Veranschaulichung oder Beispielgebung des zugrundeliegenden Sachverhaltes.

 

 

Ursprüngliche

Broschüren-Aufbereitung

Günstigere Schreibvariante

(zur besseren Anschaulichkeit, Lesbarkeit, Inhaltspräsentation und Sinngebung)

Seite 2, Spalte 1, Absatz 1, Überschrift:

einzelnes Wort: „Kanzleiphilosophie“

Aussageverstärkender wirkt:

„Die Philosophie unserer Kanzlei“

 

Erklärung:

„Die Philosophie unserer Kanzlei“ klingt in dieser Schreibweise beschaulicher als lediglich „Kanzleiphilosophie“; außerdem gibt die getrennte Schreibung des Begriffs sofort den Blick auf „Philosophie“ frei, worum es in der Kernaussage allemal geht ...

 

Das Wort „Philosophie“ hat bereits den Klang eines Liedes. Darum darf auch der Inhalt ruhig etwas „runder“ oder „getragener“ in Erscheinung treten.

 

 

 

Wir unterstützen unsere Mandanten im unternehmerischen Alltag aktiv und engagiert. Wir garantieren Ihnen, mit uns Ihre gesetzlichen Pflichten erfüllt zu haben, ohne dabei einen Cent zu verschenken.

Aktiv und engagiert – möchten wir Sie, unsere Mandanten, im unternehmerischen Alltag begleiten und unterstützen. Als kompetente Steuerberaterkanzlei weisen wir Ihnen den Weg durchs deutsche Steuern- und Paragrafengeflecht, denn mit gesetzlichen Rechten und Pflichten kennen wir uns bestens aus. Profitieren Sie daher von unserer langjährigen Erfahrung – mit der Gewissheit, Ihr Geld garantiert nicht zu verschenken!

 

Anmerkung:

„Aktiv und engagiert“ an den Anfang zu setzen, hebt den Charakter einer bezeichneten „Dienst-Leistung“ besonders hervor. – „... möchten wir Sie, unsere Mandanten ...“, nimmt sogleich (mehr) Bezug zum unmittelbaren Leser der Broschüre.

 

Ansonsten erfolgt eine kurze Vorstellung Ihrer Kanzlei mit „werbendem“ Unterton, der nochmals Ihre Kompetenz und Ihr ernstes Interesse unterstreicht, im Sinne des potenziellen Mandanten zu agieren.

 

 

 

Perfektes Zusammenspiel für Ihren Erfolg

 

Tadellose Zwischenüberschrift! -

 

Seite 2, Spalte 1, Absatz 2:

 

 

Ganz ähnlich einem Orchester gelingt ein gutes Musikstück nur dann, wenn alle Beteiligten gut aufeinander abgestimmt sind. Informationen über das zu spielende Musikstück und passgenaue Einsätze der gut ausgebildeten Solisten ermöglichen qualitativ überzeugende Ergebnisse.

Mit einer guten Steuerberatung verhält sich beinahe so wie mit einer gelungenen Sinfonie eines Orchesters: Erst dann, wenn alle Beteiligten gut aufeinander eingestimmt sind, kann es zu überzeugenden Ergebnissen kommen: Kenntnis und Erfahrung über das zu spielende Musikstück, kombiniert mit passgenauen Einsätzen der geschulten Solisten, ermöglichen letztlich den Wohlklang der Musik.

 

Erklärung:

Eine Änderung des Absatzes war notwendiger Weise erforderlich, da ein rechter Bezug zwischen Orchester (Musikstück) auf der einen Seite und Steuerberatung auf der anderen Seite nicht einzusehen war. Insgesamt eignet sich die gegebene Parallele allerdings hervorragend zur Veranschaulichung Ihrer gesamten Unternehmensgebung ...

 

Da der Inhalt im vorangegangenen Absatz insbesondere das gesamte Team der Steuerberaterkanzlei (die „geschulten Solisten“) indirekt vorstellen möchte, sollte auch ein Einspann eingebunden werden, der die „Solisten“ nun kurzerhand ins Rampenlicht stellt. Dies könnte zum Beispiel wie folgt geschehen:

 

 

Unsere Kanzlei setzt sich aus einem eingespielten Team von fachkundigen Steuerberatern zusammen – dabei kommt unser Konzept Ihnen zugute.

 

Jetzt kann der nachfolgende Absatz ohne Änderung nachgeschoben werden ...

 

 

Wir sind der Meinung: Nur eine vorausschauende und zukunftsorientierte Steuerberatung kann heute Grundlage Ihrer Unternehmensentscheidungen sein.

 

 

Und damit ist es uns ernst:

 

Handeln, das ist es, wozu wir da sind.  (Johann G. Fichtner)

 

Erklärung: 

Durch die häufigere Verwendung von Pronomen wie „wir“, „uns“, „unsere“, die sich im Plural, also in der Mehrzahl äußern, erfährt schließlich auch die Überschrift („Perfektes Zusammenspiel für Ihren Erfolg“) – im Blickwinkel des Betrachters - wiederholte Bestätigung.  

 

 

Seite 2, Spalte 3, Überschrift

 

Vor Steuern zahlen kommt Geld verdienen.

 

Die Überschrift ist gut, trifft aber nicht ganz den Kern. Die Gesamtaussage (Seite 2, Spalte 3 + 4) staffelt sich in drei Punkten:

 

  1. Geld, um das sich alles dreht.

  2. den Part, den Sie (dabei) übernehmen

  3. Verbindung zur Musik

„Sie verdienen das Geld – wir kümmern uns um die Steuern!“, wäre eine Alternative, die das Vorangegangene recht sympathisch mit dem Folgenden zu verknüpfen vermag.

 

 

 

Das Thema Geld ist der zentrale Beratungsauftrag, auf den sich unser Tun und Handeln konzentriert.

Sämtliche Obliegenheiten rund ums Geld bezeichnen wir als Schwerpunkt unseres Beratungsauftrages. Hierauf konzentriert sich all unser Handeln und Tun.

 

Erklärung:

Weil das „Thema Geld“ als bloße Begrifflichkeit doch recht weit und breit gefasst und definiert werden kann – nicht zuletzt in der etwaigen Anmutung einer obszöneren Hintergrund-Szenerie  - ist es uns möglich, durch die Umschreibung „Obliegenheiten rund ums Geld“ den Inhalt präziser abzugrenzen, wobei allenthalben auch die Seriosität Ihrer Unternehmung vernehmlich, also anmerkend „mitklingt“.  Zwei Sätze heben die Thematik des „Beratungsauftrages“ noch einmal hervor ...

 

 

 

 

Wir wollen Ihnen den Rücken frei halten, sich um ihr produktives Geschäft zu kümmern und helfen Ihnen, das Erreichte zu sichern.

Wir wollen Ihnen den Rücken frei halten, damit Sie sich ganz in Ruhe der Produktivität und Einträglichkeit Ihres Geschäfts, Ihres Unternehmens widmen können. Wir wollen Ihnen helfen, das Erreichte zu sichern.

 

Erklärung:

„Produktives Geschäft“ bezeichnet einen Ist-Stand, der sicherlich nicht auf alle werten Mandanten der Kanzlei zutrifft. Daher wäre geeigneter, die „Produktivität“ eigens oder freistehend in Worten zu benennen (somit werden gegenwärtiger Ist-Stand und voraussichtlicher, also erwarteter „Ist-„ bzw. „Soll-Stand“ miteinander festgemacht).

Durch die dargestellte Aufzählung („... Produktivität und Einträglichkeit Ihres Geschäfts, Ihres Unternehmens ...“) gibt der Satz bewusst seinen „zweideutigen Charakter“ wieder: Demnach steht „Geschäft“ sowohl für „Arbeit“ als auch für „Firma“ (= „Unternehmen“), was der Aussage etwas mehr Gewicht verleiht.

Das Ganze in zwei Sätzen – verstärkt wiederum die Präsenz und Dynamik der „Steuerberaterkanzlei Ines Mustermann“.

 

 

 

 

Dabei haben wir das Gesamte im Blick, denn um stimmige Ergebnisse zu erreichen, braucht es wie bei der Musik folgende Elemente:

-          Partitur (konkreter Bedarf)

-          Richtige Instrumentenwahl (Technik und Wissen)

-          die entsprechenden Solisten

-          und positive Grundeinstellung des Orchesters.

...

 

Der Bogen spannt sich nun – von der Warte, vom Standpunkt des Mandanten ausgehend (seine Produktivität, sein Erreichtes – sein Status) – zu der Veranschaulichung, dass die Steuerberaterkanzlei durch harmonisches, perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel der einzelnen „Solisten“  stimmige Ergebnisse erzielt, was mit dem Blick auf das Gesamte gleichgesetzt oder begründet wird.

 

Liebe Ines – vordergründig tritt hierbei nicht oder nur erschwert die gewünschte Aussage in Kraft – wohlmeinend für den Leser der Broschüre. Daher müssen wir den guten Ansatz vereinfachen. Es muss eine Abgrenzung zum vorhergehenden Absatz geschehen, sodass der Blick auf das Gesamte, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Solisten mitsamt dem weiterführenden Akzent oder Vergleich zur Musik als Prämisse, als besonderer Vorzug in Erscheinung tritt.

Auch sollten wir Acht haben, die Stichpunkte etwas mehr aufzuschließen, um den Laien in Sachen „klassische Musik“ nicht sogleich „außen vor“ zu lassen ...

 

Selbiges können wir durch nachstehende Wort-Umstellung und -Aufbereitung erreichen:

 

 

Unsere Planung richtet den Blick aufs Ganze. Die Stimmigkeit der einzelnen Faktoren entscheidet letztlich über den Erfolg einer Sache! Um qualitative Ergebnisse zu erreichen, bedarf es – wie auch bei der Musik – folgender Elemente:

 

  • der Partitur – das ist Ihr konkretes Mandat und Anliegen – in Übereinstimmung mit

  • einer entsprechenden Instrumentenwahl – unsere ausgereifte Technik, unser geschultes Wissen,

  • hervorragender Solisten – 13 steuerrechtlich ausgebildete Mitarbeiter und

  • natürlich einer positiven Grundeinstellung des Orchesters.

 

Vielschichtig wie die Musik sind die wirtschaftlichen Zusammenhänge, die möglichen Optionen und die richtige Wahl der Handlungsalternativen.

Durch die optimale Verbindung von Theorie und Praxis, erzielen wir für Sie effektive Leistungen, die Ihnen von gewinnbringenden Nutzen sein werden. Denn unser Motto lautet: Sie verdienen das Geld – wir kümmern uns um die Steuern!    

 

Anmerkung:

Durch die schlussendliche Wiederholung der Zwischenüberschrift klingt der Absatz aus. (In der Broschüre sollte die tatsächliche Zwischenüberschrift in Anführungsstrichen [„...“] wiedergegeben werden, weil es sich ja dann, in diesem Fall, um ein „Zitat“ handelt ...)

 

Die direkte Gegenüberstellung von Begriffen der Musik zur Steuerberaterkanzlei vereinfacht dem Leser den Durchblick. Der letzte Punkt benötigt keine sonderliche „Aufklärung“.

Sehr gut konnte der nachstehende Absatz angefügt werden – das eine läuft wunderbar ins andere über ...

„... erreichen wir für unsere Mandanten einen hohen Nutzen ...“, habe ich mir erlaubt, ein wenig in die Länge zu ziehen. Das Vermögen oder das Dienstleistungs-Aufkommen Ihrer Steuerkanzlei darf im Wortlaut nämlich gerne etwas „gewichtiger“ aufgezeigt werden.

 

 

Seite 3, Spalte 1, Absatz 1:

 

 

Steuerberatung ist nur so gut, wie die Informationen, die ihr zugrunde liegen.

 

Steuerberatung ist Vertrauenssache. Unser Know-how basiert auf umfangreicher Erfahrung, persönlicher Initiative und Einfühlungsvermögen.

Steuerberatung ist nur so gut, wie das Know-how, das ihr zugrunde liegt.

 

Steuerberatung ist Vertrauenssache. Unser Wissen basiert auf langjähriger Erfahrung, umfangreicher persönlicher Initiativen und gelebtem Einfühlungsvermögen.

 

Erklärung:

Der Absatz konnte fast vollständig übernommen werden.

Die Überschrift klingt flüssiger, wenn „Know-how“ für „Informationen“ eingesetzt wird – zudem verweist „Know-how“ mehr noch auf „Wissen“ als das in diesem Zusammenhang das platt-erscheinende Wort „Informationen“ vermag. 

Die Erfahrung sollte eher „langjährig“ als „umfangreich“ sein, weil eine umfangreiche Erfahrung Ihren tatsächlichen Kompetenzen nur unzureichend Ausdruck verleihen würde. Das Wort „umfangreich“ passt allerdings gut zu den „persönlichen Initiativen“ und zeichnet hier nebenan den unternehmerischen Tatendrang der Steuerberaterkanzlei aus.

„Einfühlungsvermögen“ ist ein großes Wort, welches der Broschüre eine besondere Note schenkt. Um die Ernsthaftigkeit solch einer (selten gewordenen) Wertegebung zu statuieren oder anzumerken  – besonders im Fokus des potenziellen Mandanten – eignet sich der Zusatz vom „gelebten Einfühlungsvermögen“.   

 

 

Seite 3, Spalte 1, Absatz 2

 

 

Im persönlichen Beratungsgespräch werden gezielt Bedarfe erhoben und Lösungen skizziert. Zentrales Gesprächsthema ist Ihr Unternehmen und Sie ganz persönlich. Nur gemeinsam können wir ganze Arbeit leisten.

Im persönlichen Beratungsgespräch werden gezielt Bedarfe erhoben und Lösungen skizziert. Hauptaugenmerk ist dabei auf Ihr Unternehmen gerichtet und natürlich auf die Umstände, die Sie ganz unmittelbar betreffen.

Nur gemeinsam können wir ganze Arbeit leisten. 

 

Anmerkung:

Das Wort „Bedarf“ im Plural (Mehrzahl) wiederzugeben („Bedarfe“), entspricht nicht unbedingt der gewöhnlichen Mundart, wie auch die Begrifflichkeit „Bedarfe zu erheben“ dem ungeschulten Leser nicht sogleich „einleuchten“ will. Daher wäre zu überdenken, die Ausdrucksart zu beugen, also im Singular (Einzahl) aufzuführen oder mit einem Zusatz zu versehen – in etwa: [Es] wird gezielt der Bedarf erhoben und Lösungen skizziert.“ – Besser noch: [Es] wird gezielt der Bedarf erörtert und Lösungen skizziert.“ – Somit blieben auf den ersten Blick keine Fragen offen – ob das allerdings mit dem Jargon eines Steuerberaters einhergeht, möchten in diesem Punkt bitte Sie, Frau Mustermann, einer Beurteilung unterziehen.

Den Satz „Nur gemeinsam können wir ganze Arbeit leisten.“, habe ich unverändert beibehalten, da die Worte einem „freundlichen Schulterklopfer“ gleichkommen und das (voraussichtlich) erforderliche „Teamspiel“ zwischen Mandanten und Kanzlei impliziert wird.

 

 

 

Die Rechtslage verändert sich täglich

 

(Überschrift ist sachlich, informativ und korrekt – bedarf also ebenfalls keiner Änderung ...)

 

 

 

Die beständigen Änderungen in der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen machen eine konsequente Weiterbildung in unserem Beruf unentbehrlich. (Absatz)

Ein beständiges Einstudieren der „neuesten Werke“ ist für alle Mitarbeiter selbstverständlich. Mit Inhouse-Seminaren und Online-Schulungen gehen wir dabei zeitgemäße Wege.

 

Anmerkung: 

Gut formuliert, klar strukturiert – einwandfrei!

 

 

Seite 3, Spalte 1, letzter Absatz

 

 

Wir begegnen der wachsenden Informationsflut mit aktuellstem Wissen und einem breit angelegten Netzwerk fachübergreifender Partner.

Wir begegnen dem steten Bürokratieaufkommen mit aktuellstem Wissen und pflegen ein breit angelegtes Partner-Netzwerk zu fachübergreifenden Disziplinen.

 

Erklärung:

Der (erfolgreiche) Umgang mit der „wachsenden Informationsflut“ ist speziell für die Mandanten der Steuerkanzlei womöglich nicht so interessant, als das der (einträgliche) Umgang mit dem immensen „Verwaltungs- und Bürokratieaufkommen“ sein kann. Deshalb bietet sich hier „gut und gerne“ an, die Profilierung der Kanzlei auch gleich im Interesse des potenziellen Mandanten auszurichten – also gezielt davon zu sprechen, dass „dem steten Bürokratieaufkommen mit aktuellstem Wissen [begegnet wird]“ ...

Liebe Ines - „Partner“ beim Namen zu nennen, ist für die Unternehmenspräsentation nur von Vorteil. Allerdings mutet es etwas abstrakt an, von einem „breit angelegten Netzwerk fachübergreifender Partner“ zu sprechen. Im Zusammenhang mit „fachübergreifend“, das im Genitiv (Wes-Fall = 2.Fall) steht, empfiehlt es sich die (sachlich-neutralen) „Disziplinen“ heranzuziehen. Auf „Partner“ sollte dennoch nicht verzichtet werden – da das Wort ein großartiges Aussagepotenzial in sich trägt – daher nun also das „Partner-Netzwerk“ ...

 

 

Seite 3, Spalte 3, Absatz 1, Überschrift

 

 

Branchenkenntnisse

Unsere Branchenkenntnisse

 

Anmerkung: 

Die Erweiterung klingt persönlicher und lädt zum Reinschauen ein.

 

 

Seite 3, Spalte 3, Absatz 1, Satz 1

 

 

Wir verstehen uns als Berater der kleinen und mittelständischen Unternehmen, der freien Berufe und Privatpersonen.

Wir verstehen uns als Berater von kleinen und mittelständischen Unternehmen, freien Berufen und Privatpersonen.

 

Erklärung: 

Jeweils den unbestimmten Artikel anzuwenden, wirkt in der Aufzählung (ansatzweise) „zugänglicher“, öffnet sich also unmerklich einer etwas „breiteren Zielgruppe“.

 

 

Seite 3, Spalte 3, Absatz 1, Satz 2

 

 

Darüber hinaus bestehen umfangreiche Erfahrungen im Gemeinnützigkeitsrecht und in der Besteuerung kommunaler Betriebe.

Umfangreiche Erfahrungen im Gemeinnützigkeitsrecht und in der Besteuerung kommunaler Betriebe sind uns ebenfalls zu eigen.

 

Erklärung:

Durch die Satzumstellung ist der „Redefluss“ von Absatz zu Absatz intensivierter gegeben.

 

Gegen „umfangreiche Erfahrungen“ ist im Satz nichts einzuwenden, weil damit tatsächlich „nur“ Erfahrungen (und nicht das definitive Wissen) angesprochen sind.

 

 

 

Besondere Branchenkenntnisse bestehen für folgende Unternehmen:

 

... schlicht, seriös und nicht aufgesetzt – vollkommen in Ordnung!

 

 

 

Baubetriebe

 

Gesundheitsbetriebe

Pflegedienste

Ärzte / Zahnärzte

Apotheken

Physiotherapien

 

Handwerksbetriebe

 

Groß- und Einzelhandel

 

 

Seite 4, Spalte 1, Überschrift

 

Sprechen wir über Steuern –

und was unsre Kanzlei für Sie tun kann ...

 

Anmerkung:

Die Überschrift ist sehr gut. Die Erweiterung stellt den Inhaltsbezug dazu freundlich-kategorisch heraus.

 

 

 

Steuererklärungen, Steuerplanungen und Gestaltungsberatungen sind unser Metier.

 

(Sehr gut!)

 

 

Seite 4, Spalte 1, Absatz 2

 

 

Wir erstellen für Sie die Finanzbuchführung, gerne auch einschließlich des Mahnwesens, der Kostenrechnung und des Zahlungsverkehrs.

Gerne erstellen wir für Sie die Finanzbuchführung, auch einschließlich des Mahnwesens, der Kostenrechnung und des Zahlungsverkehrs.

 

Anmerkung:

„Gerne“ vorne an zu setzen, bringt Schwung in die anfängliche Aufforderung „über Steuern“ zu sprechen und nimmt die positive Handlungsbereitschaft der Kanzlei vorweg.

 

Seite 4, Spalte 1, Absatz 3

 

 

Die Lohnabrechnung (auch Baulohn) für Ihre Arbeitsnehmer erstellen wir für korrekt und zuverlässig. Zusätzlich unterstützen wir Sie in allen Dingen des Personalmanagements.

Korrekt und zuverlässig erstellen wir für Sie Lohnabrechnungen für Ihre Arbeitnehmer (Baulohn-Rechnungen eingeschlossen).

Und gleichsam tatkräftig wollen wir Sie natürlich unterstützen, wenn’s um Dinge rund ums Personalmanagement geht.

 

Anmerkung:

Korrektheit und Zuverlässigkeit“ – das ist ein Aushängeschild für die Kanzlei. – Deshalb darf die Aussage auch ohne Weiteres den Satzanfang „zieren“. Der Folgesatz lockert die Stimmung auf und sorgt für sprachrelevante Kontraste.

 

Seite 4, Spalte 1, Absatz 4

 

 

Ihre Steuer- und Handelsbilanzen erstellen wir für Sie so, dass alle wesentlichen Wahlrechte transparent und bewusst genutzt wurden.

Wir diskutieren mit Ihnen mögliche Varianten und finden so gemeinsam die richtigen Bewertungsansätze.

Ihre Steuer- und Handelsbilanzen werden wir

bewusst derart ausarbeiten, dass für Sie die jeweils wesentlichen Wahlrechte transparent einzusehen sind. Sie können sich sicher sein: Wir haben von den besten Handlungsoptionen, die sich in Ihrem Fall bieten, Gebrauch gemacht! 

Die möglichen (Steuer-)Varianten werden wir mit Ihnen besprechen, um schließlich gemeinsam die idealen Bewertungsansätze voranzutreiben.

 

Anmerkung:

„Transparent“ sollte kursiv stehen, um den Punkt klar vor Augen zu führen. – Das Verb „diskutieren“ transportiert den Eindruck eines langen (manchmal disputartigen) „Hin und Hers“ – „besprechen“ verdeutlicht dagegen vielmehr den instruktiven Gehalt der Sache, kann demnach also in der Wortwahl vorgezogen werden.

 

 

Seite 4, Spalte 1, letzter Absatz

 

 

Jedes Jahr im Herbst finden die Strategiegespräche statt. Darin wird über geplante Veränderungen im Unternehmen, die notwendige Steuerplanung und persönliche Dinge diskutiert.

Alljährlich im Herbst laden wir zu den Strategiegesprächen ein. In gemütlicher Atmosphäre wollen wir über etwaige Veränderungen im Unternehmen sprechen, über die anstehende Steuerplanung und nicht zuletzt über persönliche Umstände, welche unser Handlungspotenzial entscheiden.

 

Erläuterung: 

„Diskutieren“ erweckt auch hier den Anschein von allzu strammer Sachlichkeit und will sich tunlichst nicht in unsre „gemütliche Atmosphäre“ einreihen ...

 

 

Seite 4, Spalte 2

 

 

Kompetente Unterstützung und Begleitung von Betriebsprüfungen gibt Ihnen Sicherheit. Wir kennen die aktuellste Rechtssprechung und wissen, Ihre Rechte wahrzunehmen.

Wir sind für Sie da! Unsere kompetente Unterstützung und Begleitung von Betriebsprüfungen gibt Ihnen Sicherheit.

Wir kennen die aktuellste Rechtssprechung und verstehen uns darauf, Ihre Rechte wahrzunehmen.

 

Anmerkung:

„Wir sind für Sie da!“, vertieft das Bewusstsein, im Fall der Fälle auf die sich anbietende Hilfeleistungen der Kanzlei zurückgreifen zu können ...

 

 

 

Sprechen wir über „wirtschaftliche Beziehungen“

 

Anmerkung:

„Wirtschaftliche Beziehungen“ sind gleich viel textbezogener als der Großbegriff „Wirtschaft“ es indiziert.

 

 

Seite 4, Spalte 3, Absatz 1

 

 

Am Markt kann man nur dann erfolgreich sein, wenn man Anderen nützt. Nach diesem Leitsatz denken und handeln wir.

Am Markt kann man sich nur dann erfolgreich etablieren, wenn man Anderen von Nutzen ist. – Nach diesem Leitsatz ist unser Denken und Handeln ausgerichtet.

 

 

Seite 4, Spalte 3, Absatz 2

 

 

Wir sind Ihr Partner in allen Dingen der Unternehmensplanung und Unternehmensabläufen. Relevante Daten, die Sie für Ihre Entscheidung benötigen, liefern wir Ihnen schnell und zuverlässig.

Wir machen Mut und geben neue unser Wissen und Ideen an Sie weiter:

 

Unternehmensplanung

Jahreszielplanung

Liquiditätsberechnungen

Soll/ Ist-Vergleiche

Frühwarnsystem

Branchenvergleiche

Existenzgründerberatung

Krisenkonzepte

Rechtsform-Optimierung

Nachfolgeberatung

Umwandlungen

Finanzierungsberatung

Wir sind Ihr Partner in allen Dingen der Unternehmensplanung sowie sämtlichen Unternehmensabläufen.

Relevante Daten und Erfordernisse, die Sie für Ihre (Unternehmens-)Entscheidungen benötigen, liefern wir Ihnen schnell, diskret und zuverlässig.

 

Unser Angebot umfasst:

 

-          Unternehmensplanungen

-          Jahreszielplanungen

-          Liquiditätsberechnungen

-          Soll/ Ist-Vergleiche

-          Frühwarnsysteme

-          Branchenvergleiche

-          Existenzgründerberatungen

-          Krisenkonzepte

-          Rechtsform-Optimierungen

-          Nachfolgeberatungen

-          Umwandlungen

-          Finanzierungsberatungen

 

Wir machen Mut und sorgen für neue Impulse - von unsrem Wissen, unsren Ideen können Sie nur profitieren.

 

Anmerkung:

Der kleine Anhang (Unternehmens-)Entscheidungen schlägt Brücken von privaten zu beruflichen Angelegenheiten. Das Wörtchen „diskret“ fügt sich dazu dezent-passend in die „Szenerie“ ein.

Die Satzstruktur aufzuteilen bzw. als Nachtrag anzuführen, sorgt indes für ein klangvolleres Gesamtbild der Kanzlei-Broschüre.

 

 

 

Sprechen wir über Ihre ganz persönliche Bestandsaufnahme ...

 

(Einwandfrei!)

 

Seite 4, Spalte 4, Absatz 1 + 2

 

 

Wir setzen uns aktiv für Ihre Finanz- und Vermögensbilanz ein. Wir möchten Sie unterstützen, einen sicheren Vermögensaufbau für die Zukunft zu gestalten.

Wir kümmern uns als kompetenter Ansprechpartner um Ihre finanzielle Zukunft.

Wir haben für Sie ein System für Ihre privaten Angelegenheiten entwickelt, in dem strukturiert Ihre Vermögensanlagen und Vorsorgeverträge analysiert und organisiert werden können.

Wir wollen uns aktiv für Ihre Finanz- und Vermögensbilanz einsetzen. Und wir wollen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es um einen sicheren Vermögensaufbau für Ihre Zukunft geht.

Als sach- und fachkundige Ansprechpartner können Sie uns mit der Regelung Ihrer sämtlich finanziellen Anliegen betrauen.

Gerade zu diesem Zweck haben wir ein System entwickelt, das die strukturierte Analyse und Organisation Ihrer Vermögensanlagen und Vorsorgeverträge im Detail ermöglicht.

 

Ihre Zukunft liegt uns am Herzen.

 

Erklärung:

„Wir wollen ...“ zwei Mal in Folge anzumerken, unterstreicht die Nachhaltigkeit Ihrer Absichten. – „Anliegen“ hat größeren Persönlichkeits-Wert als bloß „Angelegenheiten“, insofern sollte das Wort bevorzugt zur Verwendung kommen.

Mit einem Wort zur Menschlichkeit – „Ihre Zukunft liegt uns am Herzen“ – wird der Absatz beschlossen.

 

 

Seite 4, Spalte 4, Absatz 3

 

 

Weitere Fragen zum Thema persönliche Vorsorge, Testament, Erbschaft / Schenkung schließen den Kreis.

Private Vermögensanalysen

Erben / Schenken

Vermögensbilanz

Baufinanzierung

Sollten Sie ferner Fragen haben zur persönlichen Vorsorge, Testamentsregelung, Erbschaft oder Schenkung, sind Sie bei uns immer gut beraten.

 

Unsre Mitarbeiter stehen Ihnen in Sachen

 

-          Private Vermögensanalyse,

-          Erben / Schenken,

-          Vermögensbilanzen und

-          Baufinanzierungen

 

stets und gerne zur Verfügung.

 

Anmerkung:

In diesem Abschnitt liegt der Akzent nochmals auf Beratung und Dienstleistung, wobei die Präsentation der weiteren Aufgabenbereiche durch eine Art Empfehlungsgruß der „Mitarbeiter“ sachte ausklingt.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Überschrift

 

 

Teamgrundsätze

– Wie das Orchester zu seinem Klang kommt:

Die Grundsätze unseres Teams

 

Erklärung:

Da in der folgenden „Grundsatz-Auflistung“ keinerlei Vergleich zur Orchester-Metapher (= Sinnbild) erfolgt, sollte auch die Überschrift keine dahingehende Äußerung enthalten.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 1

 

 

Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Nutzen, den wir für unsere Mandanten erreichen.

Im Zentrum all unseres Handelns steht der Nutzen, den wir für unsere Mandanten erwirtschaften.

 

Anmerkung:

„Erwirtschaften“ gibt sogleich Aufschluss über die finanziellen Aspekte – Geldeinsparungen, Gewinnausschüttungen, etc. Ansonsten waren Änderungen nicht erforderlich.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 2

 

 

Wir erbringen alle eine überdurchschnittliche, professionelle Leistung.

Jeder einzelne des Teams erbringt überdurchschnittliche, professionelle Leistungen.

 

Erläuterung:

„Jeder einzelne des Teams“ fokussiert die gegebenen Konstellationen der „Steuerberaterkanzlei Ines Mustermann“ für den (nicht involvierten) Leser etwas eingehender als das „Wir [...] alle“ schafft.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 3

 

 

Wir tun unsre Arbeit gern.

Wir haben Freude an unserem Beruf.

 

Anmerkung:

Die leicht gehobenere Ausdrucksweise wirkt im subtilen Ansatz „seriöser“ für die Steuerberaterkanzlei.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 4

 

 

Persönliche und fachliche Weiterbildung sind Recht und Pflicht des Einzelnen.

Persönliche Initiativen zur fachlichen Weiterbildung sind Recht und Pflicht unserer Mitarbeiter.

 

Erklärung: 

„Persönliche Initiativen“ wortwörtlich ein zweites Mal zu benennen (vgl. Seite 3, Spalte 1, Absatz 1), bietet sich gut an, um (allenthalben) aufzuklären, dass unter „persönlichen Initiativen“ schlussendlich „fachliche Weiterbildungen“ zu verstehen sind.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 5

 

 

Wir respektieren den Anderen und dessen Meinung.

Wir respektieren unseren Gegenüber und dessen Meinung.

 

Anmerkung: 

Seinen „Gegenüber“ zu respektieren wirkt „allgemeiner“, im Sinne von „weitreichender“; es betrifft sowohl Mitarbeiter als auch Mandanten.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 6

 

 

Wir gehen mit dem Anderen offen, freundlich, fair und konsequent um.

Im Umgang mit unserem Gegenüber wollen wir uns in Offenheit, Freundlichkeit, Fairness sowie Konsequenz üben.

 

Erläuterung:

Wer im Umgang mit einem Anderen konsequent ist, der setzt sich auf den ersten Blick durch – der „macht sein Ding“; im Hinblick auf ein „gerechtes, konsequentes Verhalten“ wiederum, würde sich Konsequenz als Tugend zeigen ...

Sofern „Konsequenz“ also für tugendhaftes Verhalten (Durchhaltevermögen, Ausdauer, Zielstrebigkeit oder auch Gerechtigkeit) steht, hat das Wort im Satz durchaus seine Berechtigung. Meistens steht ein Konsequent-Sein allerdings für „Kompromisslosigkeit“, „hartes Durchgreifen“ (aus welchem Grund auch immer), was im stillen Ansatz zu Unklarheiten auf Seiten „unserer Mandanten“ führen könnte. 

Liebe Frau Ines Mustermann – wie mit dieser Wort-Klausel zu verfahren ist – möchten Sie bitte, wie schon zuvor, nach eigenem Ermessen entscheiden.

 

 

Seite 5, linke Spalte, Absatz 7

 

 

Wir sichern einen hohen Kundennutzen durch bedarfsgerechte Informationen und Empfehlungen.

Wir gewährleisten einen hohen Kundennutzen durch bedarfsgerechte Informationen und gewinnoptimierende Empfehlungen.

 

Anmerkung:

Sofern die „Empfehlungen“ tatsächlich (vorwiegend) „gewinnoptimierend“ sind, wäre der Kundennutzen nochmals eindrucksvoll belegt.

 

 

 Seite 5, linke Spalte, Absatz 8

 

Wir engagieren uns für die Belange unserer Mandanten.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 1

 

 

Wir arbeiten mit klaren Zielen und einheitlichen Arbeitsstandards.

Wir definieren klare Ziele und einheitliche Arbeitsstandards.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 2

 

 

Alle Teammitglieder helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Unsere Teamarbeit setzt gegenseitige Hilfeleistung und Zuvorkommen voraus.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 3

 

Wir geben erworbenes Wissen direkt und offen an Andere weiter.

 

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 4

 

 

Die aktive Unterstützung unserer Mandanten hat für uns Priorität.

Die aktive Unterstützung unserer Mandanten hat für uns oberste Priorität.

 

Grammatikalische Eigenarten:

Wenn „Priorität“ ohne Zusatz steht, stellt sich untergründig die Frage, gegenüber wem „die aktive Unterstützung [der] Mandanten“ Priorität, also Vorrang hat. Wenn jedoch „die Unterstützung der Mandanten“ sogleich die oberste Priorität hat, stellt sich auch die (heimliche) Frage nicht mehr.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 5

 

 

Wir stellen uns den alltäglichen Herausforderungen mit Freude und Engagement

Wir stellen uns den alltäglichen Herausforderungen mit Enthusiasmus und Einsatzbereitschaft.

 

Erklärung:

Da wortwörtlich „Freude“ und „Engagement“ zuvor schon zum Tragen gekommen sind, habe ich die Wortwiederholungen hier nun zu vermeiden gesucht.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 6

 

 

Wir wissen, dass jeder Einzelne entscheidend zu Erfolg und Misserfolg beiträgt.

Wir sind uns dessen bewusst, dass der Einzelne entscheidend zu Erfolg oder Misserfolg beiträgt.

 

Anmerkung:

Die längere Variante erhöht die Spannung und verstärkt die Aussage.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 7

 

 

Durch unsere Arbeit tragen wir gesellschaftliche Verantwortung für den Fortbestand von Unternehmen und Arbeitsplätzen.

Steuerberater tragen gesellschaftliche Verantwortung für den Fortbestand und Erhalt von Unternehmen bzw. Arbeitsplätzen.

 

Erläuterung:

Durch die vorliegende Änderung wird ein wenig Distanz geschaffen, welche den Fokus vom unmittelbaren Handlungsaufkommen der „Steuerberaterkanzlei Ines Mustermann“ weg- und zu den Steuerberatern allgemein hinbewegt.

 

 

Seite 5, rechte Spalte, Absatz 8

 

 

Wir gehen konstruktiv und offen mit Kritik um.

Wir gehen konstruktiv und beispielgebend mit Kritik um.

 

Anmerkung: 

„Offen“ konnte mit „beispielgebend“ ersetzt werden, wobei wir einer erneuten Wortwiederholung vorbeugen ...

 

 

 

Wir sehen den Mandanten ganzheitlich.

 

 

Seite 6, Spalte 1, Überschrift

 

Die Teamchefin, Steuerberaterin und Diplomkauffrau (FH), Ines Mustermann stellt sich vor:

 

Seite 6, Spalte 1, Absatz 1 + 2

 

 

Erfahrungen, die man selbst macht sind oft die besten Lehrmeister.

In meiner fünfjährigen Selbständigkeit bin ich täglich gefordert.

Mir macht es einfach Spaß, Projekte in Angriff zu nehmen und sie dann zu lösen.

Entscheidend für jeden Erfolg sind nach meiner Auffassung neben dem Teamchef selbst, gute, engagierte Mitarbeiter, die konsequente Erfüllung der Kundenerwartungen und standardisierte Prozesse. – All dies haben wir verwirklicht und verbessern es täglich.

 

Kurzvita

 

-          Jahrgang 1972

-          Geburtsort Z.

-          Studium Betriebswirtschaftslehre in M. und Z.

-          Seit 1991 Tätigkeit als Steuersachbearbeiter in mittelständischer Steuerberatungsgesellschaft

-          Ab 1996 Teamleiterin in Steuerkanzlei

-          2001 Steuerberaterexamen

-          2001 Kanzleigründung

-          verheiratet, ein Kind

Erfahrungen, die man im Leben selbst macht, sind sicherlich die besten Lehrmeister.

In meiner fünfjährigen Selbstständigkeit bin ich tagtäglich gefordert.

Mir macht es dabei ungeheuren Spaß, verschiedene Projekte in Angriff zu nehmen, um sie dann individuell zu lösen.

Entscheidend für den Erfolg eines jeden Unternehmens, sind nach meiner Auffassung – neben dem Teamchef selbst – gute, engagierte Mitarbeiter, die konsequente Erfüllung der Kundenerwartungen und standardisierte Prozesse des Arbeitsalltags. – All dies haben wir bereits verwirklicht und sind noch daran, unsere Strategien und Konzepte weiter zu verbessern.

 

Kurzportrait der Teamchefin: Ines Mustermann wurde 1972 in Z. geboren. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in M. und Z. Seit 1991 war sie als Steuersachbearbeiterin in einer mittelständischen Steuerberatungsgesellschaft tätig. 1996 wurde sie zur Teamleiterin einer Steuerkanzlei ernannt. 2001 absolvierte sie dann ihr Steuerberaterexamen und gründete noch im selben Jahr ihre eigene Steuerberaterkanzlei. Ines Mustermann ist verheiratet und Mutter eines Kindes. 

 

Anmerkung:

Es bestand kaum Änderungsbedarf – jedoch hat sich die „Kurzvita“ zum „Kurzportrait der Teamchefin“ umwandeln lassen, was (in kleinerer Kursivschrift) gleich am Ende der persönlichen Zeilen gut angefügt werden kann. 

 

Seite 6, Spalte 2

 

 

Lage und Ausblick

 

Die Kanzlei liegt im Stadtgebiet „Neu-Ulm“ und verfügt über ausreichend Parkplätze am Haus.

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

 

Das Kanzleiambiente ist modern, großzügig und auf vertrauensvolle Gesprächsführung ausgerichtet. Hier können wir in aller Ruhe Ihre Problemstellungen und Ideen erörtern.

 

Ein moderner Seminarraum in der Kanzlei mit zeitgemäßer Technikausstattung kann bei Bedarf von unseren Mandanten für Meetings u.ä. genutzt werden.

 

 

Ein paar Worte zur Kanzlei

 

Unser Kanzleigebäude befindet sich im Stadtgebiet „Neu-Ulm“ und verfügt über ausreichend Parkmöglichkeiten am Haus.

Eine Anfahrtsbeschreibung findet sich auf unseren Internetseiten.

 

 

Das Kanzleiambiente zeigt sich modern, großzügig und ist auf vertrauensvolle Gesprächsführung ausgerichtet.

In aller Ruhe können wir uns hier speziell Ihren Problemstellungen annehmen und mögliche Herangehensweisen erörtern.

 

Unser moderner Seminarraum, der es an zeitgemäßer Technikausstattung nicht fehlen lässt, kann bei Bedarf von unseren Mandanten für Meetings oder dergleichen genutzt werden.

 

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Gerne besuchen wir Sie auch in Ihrem Unternehmen.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

 

Anmerkung:

Sehr gut ausgearbeitet – Änderungen waren kaum erforderlich.

 

 

Seite 7, Überschrift

 

 

Heiteres und Nachdenkliches rund um’s Thema Geld und Steuern

Heiteres und Nachdenkenswertes rund ums Thema Geld und Steuern

 

Erklärung:

Vom Adjektiv (Wiewort) „nachdenklich“ kann man lediglich die Substantivierung „Nachdenklichkeit“ ableiten, weswegen für die Überschrift „Nachdenkenswertes“ vorzusehen war.

 

Die nachstehenden Zitate bleiben von etwaigen Änderungen natürlich unberührt.

 

 

Nachtrag:

Der Entwurf der Broschüre wurde systematisch auf Herz und Nieren geprüft. Das Zusammenspiel hinsichtlich der Begebenheiten potenzieller Klientel der Steuerberaterkanzlei und der Kanzlei an sich wurde ausnehmend geprüft und bewogen. - "Ich bin über Ihre Arbeit begeistert!", äußerte sich spontan die Auftraggeberin, nachdem der fertig gestellte Auftrag an dieselbe herangetragen wurde. Eine weitere Zusammenarbeit, auch für die Zukunft, ist erwünscht.

 


 

 

Gerne sende ich Ihnen weitere einschlägige Arbeitsproben zu ...

 

 

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© 2016 Silvia Walther

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